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Netzeitung - Zensur bei Suchmaschinen?
Eintrag vom 28.07.02
Bestimmen künftig die politischen Ansichten der Suchmaschinenbetreiber
darüber, welche Inhalte im Web überhaupt zu finden sind?
Diese Frage
wird in dem Artikel quot;Google filtertquot; von
Burkhard Schröder problematisiert. URL zum Artikel http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/12948/1.html
Netzeitung - Dänisches
Gericht verbietet Hyperlinks
Eintrag vom 06.07.02
Im Streit zwischen dem dänischen Zeitungsverlegerverband
und dem Internet-Recherchedienst Newsbooster ist eine
vorläufige Entscheidung gefallen. Netzverknüpfungen
können verboten werden.
Heise News Meldung
- Auf
leisen Sohlen vom Betriebs- zum DRM-System
Eintrag vom 05.07.02
Microsoft Windows als DRM System?
Das Sicherheitskonzept "Palladium" soll unter Anderem ein DRM-System
in das Betriebssystem Windows einbetten, das die Verschlüsselung und die
internen Zugriffsrechte auf urheberrechtlich geschützte
Werke wie z.B. Audio und Video regelt.
http://www.heise.de/tp/deutsch/special/copy/12838/1.html
Edri.Org
- Neue europäische Digital Rights Organisation
Eintrag vom 14.06.02
Unter Edri.org haben sich Privacy- und Civil-Rights-Organisationen
aus sieben Ländern zusammengeschlossen,
um die Bürgerrechte in Europa zu verteidigen.
http://www.edri.org/
Schily
öffnet die öffentliche Verwaltung für
Linux
Eintrag vom 12.06.02
" Kooperationsvertrag mit IBM über den Einsatz
von Open-Source-Produkten
Bundesinnenminister Otto Schily und IBM Deutschland-Chef Erwin Staudt
haben heute in Berlin einen weitreichenden Kooperationsvertrag über
die Förderung von offenen Computerbetriebssystemen und Software
in der öffentlichen Verwaltung Deutschlands unterzeichnet. Der
Vertrag ermöglicht es Bund, Ländern und Kommunen erstmals,
Software zu besonders günstigen Konditionen beschaffen zu können,
die auf dem Betriebssystem Linux basieren. IBM unterstützt den
Einsatz von offenen Systemen. Darüber hinaus sind alle Soft-
und Hardwareprodukte des Unternehmens unter Linux lauffähig."
Meldung vom 03.06.02 http://www.staat-modern.de/presse/info/pm030602.html
UNESCO-Regionalkonferenz
"Informationsinteressen - Informationskulturen"
Eintrag vom 21.05.02
Im Vorfeld des UNO-Weltgipfels zur Informationsgesellschaft findet vom 27. bis
29. Juni 2002 im ZDF-Konferenzzentrum in Mainz die UNESCO-Regionalkonferenz "Informationsinteressen
- Informationskulturen" statt, die die europäischen Perspektiven fuer
die Informationsgesellschaft beleuchtet.
Themen sind unter anderem die Ethik der Informationsgesellschaft, Rechte am
geistigen Eigentum und Urheberrecht sowie der gleichberechtigte Zugang zu Information
und Wissen.
Wichtigkeit
der Fachinformationszentren bestätigt
Eintrag vom 02.05.02
Unter dem Titel "Nachhaltigkeit von wissenschaftlich-technischen
Informationen für Bildung, Forschung und Wissenschaft"
feierte das FIZ CHEMIE Berlin sein 20jähriges Bestehen
Zwangsfilter vor dem Aus?
Eintrag vom 08.04.02
08.04.02
Heise News Meldung
Zwangsfilter
für US-Bibliotheken möglicherweise vor dem
Aus
Neuregelung des Jugenschutzes im Internet
Eintrag vom 28.03.02
Zugang zu
Erotikinhalten nur nach "digitaler Passkontrolle"?
www.tomorrow.de/internet/thema/0,3303,1138449_20020325,00.html
"User Rights Management" fürs digitale Kopieren gefordert
Eintrag vom 28.03.02
Heise News Meldung vom 26.03.02 zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung
zur Anpassung des Urheberrechts an die Informationsgesellschaft
Erste
Stellungnahme von Rainer Kuhlen
zum Referentenentwurf
des Justizministeriums zur Umsetzung der EU Richtlinie
2001/29/EG in ein deutsches Gesetz zur Regelung des
Urheberrechts in der Informationsgesellschaft
Eintrag vom 23.03.02
Schranken in die Schranken verwiesen, oder: wie aus problematischen
Kontexten
ein neues Gesetz für ein neues Urheberrecht in der Informationsgesellschaft
entstehen soll
Der Spielraum wurde offenbar als recht eng empfunden; daher enthält
der Referentenentwurf
zur Umsetzung der Richtlinie 2001/29/EG in ein deutsches Gesetz zur
Regelung des
Urheberrechts in der Informationsgesellschaft auch kaum Überraschungen
oder
gesetzgeberische Innovationen. Die internationalen Tendenzen waren nach
den Vorgaben
der WIPO-Vereinbarungen, denen die Bundesregierung 1996 zugestimmt hatte,
nach
der das internationale Klima mitbestimmenden us-amerikanischen DMCA-Gesetzgebung
und nach den EU-Vorgaben deutlich erkennbar - um auch nur ansatzweise
ein Umschwenken
der gesamten Richtung einleiten zu können.
zukünftige Forschungsschwerpunkte des BMBF
Eintrag vom 23.03.02
Der aufwendige und partizpativ angelegte Prozess zur Findung von
zukünftigen Forschungsschwerpunkte des BMBF hat mit der Selektion
von 5 Fokusthemen zu einem Zwischenergebnis geführt. Dies sind die
"Winner":
Fokusthema 2: Lernort Deutschland
Der Fokus soll hier zunächst im Bereich "Offener Zugang
zu Lernwelten" liegen.
Fokusthema 3: Vernetzte Welt
Der Fokus soll hier zunächst im Bereich "personalisierte
Interaktionswelten" liegen.
Fokusthema 5: Umgang mit Wissen
Der Fokus soll hier zunächst auf Teilaspekten aus dem 'Lebenszyklus
des Wissens' liegen.
Fokusthema 7: Individuelle Medizin und Gesundheit 2020
Der Fokus soll hier zunächst im Bereich "Kostengünstige
Gesundheit bis ins hohe Alter durch Prävention" liegen.
Fokusthema 12: Intelligente Produkte und Systeme für die Gesellschaft
von Morgen/ Das intelligente Produkt
Der Fokus soll hier zunächst im Bereich "Innovations- und
Wertschöpfungsprozesse für kundenorientierte, zukunftsfähige
Produkte/Leistungen" liegen.
Als ein weiteres Thema wird "Das Denken verstehen - Hirnleistungen"
mit Priorität verfolgt.
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Referentenentwurf
für ein Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in
der Informationsgesellschaft bei NETHICS einsehbar
Eintrag vom 21.03.02
Bundesministerium der Justiz, PDF-File, Stand 18.03.02)
Dieses Gesetz dient der Umsetzung der Richtlinie 2001/29/EG
des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22.
Mai 2001 zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts
und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft
(ABl. EG Nr. L 167 S. 10)
Siehe hierzu auch den Artikel von Stefan Krempl auf
Telepolis
Privatkopie
wird der Zahn gezogen
Workshop
"Digitales Urheberrecht" - Zwischen "Information
Sharing" und "Information Control"
Eintrag vom 21.03.02
Zeitpunkt 26.04.2002 Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung
Email: anmeldung@boell.de
Ausführliches
Programm (PDF)
wissensWert
das Internet und die neue Wissensordnung
Eintrag vom 21.03.02
Tagung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Zeitpunkt: 17. und 18. April 2002
"WissensWert will die Frage nach dem Zugang zur Ressource
Wissen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten: wirtschaftliche,
rechtliche und politische Aspekte kommen auf der Konferenz zur Sprache.
Welche volkswirtschaftliche Bedeutung hat das Wissen? Wo sind die Grenzen
der Privatisierung von Wissen? Diese Fragen verweisen auf die rechtlichen
und technischen Normen in der Wissensregulierung. Das Panel zum Thema
Verbraucherschutz öffnet den Blick auf Datenschutz und Informationsfreiheit
in der Wissensgesellschaft. Diese Bürgerperspektive
wird ausgeweitet: Welche Zugänge zu öffentlichen Wissensspeichern
entstehen zur Zeit? Die abschließende Podiumsdiskussion wird sich
fachübergreifend Gedanken über die Zukunft des geistigen
Eigentums machen: Welche Verfassung braucht die Wissensgesellschaft?"
(Zitat aus http://www.wz-berlin.de/wissenswert/in_einl.htm vom 21.03.2002
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Freie Software im Bundestag
Eintrag vom 01.02.02
Stellungnahme unterschiedlicher gesellschaftlicher Akteure
zu der Einführung von Freier Software im Deutschen Bundestag.
http://www.bundestux.de/index.html
Heise News Meldung - Informationsfreiheit
hat Priorität vor dem Urheberrecht
Eintrag vom 29.01.02
Ausgehend vom Grundsatz auf Informationsfreiheit fordert Thomas Hoeren, Rechtsprofessor an der Universität Münster, "eine Neuordnung des Urheberrechts ohne Tabus".
Statements beim Hearing zur Umsetzung der Urheberrechtsrichtlinie
der EU jetzt einsehbar
Eintrag vom 16.01.02
Die Statements - Weisel (Deutsche Gesellschaft für
Informationswissenschaft und Informationspraxis , Leskien
(Deutscher Bibliotheksverband), Kuhlen (NETHICS, Konstanz),
Gerlach (Deutscher Kulturrat), Braun (Bundesverband der
Phonographischen Wirtschaft) und Jaeger (Institut für
Rechtsfragen der Freien und Open Source Software) - beim Hearing
zur Umsetzung der Urheberrechtsrichtlinie der EU, vorgetragen und
diskutiert am 30.11.2001 im Berliner Rathaus, sind einsehbar
unter:
www.wissensgesellschaft.org/themen/wemgehoert/urheber.html
18C3: Hacking Is Not A Crime
Eintrag vom 20.12.01
27-29.12.2001
18C3: Hacking Is Not A Crime
18. Chaos Communication Congress
"Hacking Is Not A Crime"
December 27 28 29, 2001
Haus Am Köllnischen Park (HAKP)
Am Köllnischen Park 6-7
D-10179 Berlin, Germany
"Futur
- Der deutsche Forschungsdialog. Ein interdisziplinäres Netzwerk
entwickelt Leitvisionen für die künftige Forschungsförderung."
Eintrag vom 03.12.01
Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft entwickeln in einem partizipativen
Dialogprozess für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Leitvisionen für die künftige Forschungspolitik. Ziel von Futur ist
es, die Forschungsförderung auch am Bedarf der Gesellschaft von morgen auszurichten.
Die Fachleute sammeln wichtige Themen und Trends und erarbeiten hierauf aufbauend
Zukunftsbilder und Leitvisionen, die anschließend in konkrete Förderprojekte
umgesetzt werden können.
Die 12 Themengruppen, die aus 25 in die engere Wahl gezogen wurden, sind jetzt
nominiert und werden Ende 2001 online und Anfang 2002 in Workshops präsent
weiter spezifiziert, um daraus zukünftige BMBF-Foschungsschwerpunkte zun
definieren. Diese Schwerpunkte sind:
1. Vorausschauende Planung und Gestaltung lebenswerter Arbeit in
der Wissensgesellschaft
2. Lernort Deutschland - Wettbewerbsfaktor lernende Gesellschaft
3. Leben in der vernetzten Welt: effizient, selbstbestimmt, sicher
4. Die Förderung interkultureller Potenziale
5. Organisationsmodelle für den Umgang mit Wissen; gemeinsam mit
dem Thema: Innovative Strukturen zur Generierung, Selektion und
Weitergabe von Wissen
6. Nachhaltige Mobilität
7. Medizinisch-technischer Fortschritt: Was ist möglich, machbar,
gerecht?; gemeinsam mit Aspekten des Themas:Individualisiert,
selbstbestimmt, menschlich: Medizin 2020
8. Genuss, Qualität, Versorgung - Ernährung im System
9. Nachhaltige Agrarproduktion in globaler Verantwortung
10. Naturressourcen als Mitwelt des Menschen - Zukunftssicherung
durch Biodiversitäts- und Klimaforschung
11. Dezentralisierung - Strategie für nachhaltiges Wirtschaften und Leben
12. Intelligente Produkte und Systeme für die Gesellschaft von
morgen / Das intelligente Produkt
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Vortrag
von Rainer Kuhlen: Wert der Information: Ware oder öffentliches
Gut?
Eintrag vom 28.11.01
Hearing
der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände e.V., der
Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaft und -praxis
e.V., des Deutschen Bibliotheksinstituts und der
Heinrich-Böll-Stiftungzur
Umsetzung der Urheberrechtsrichtlinie der EU in das
Urheberrechtsgesetz
Wert
der Information: Ware oder öffentliches Gut
Freitag,
den 30.11.2001, 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr
Berliner
Rathaus, Ferdinand-Friedensburg-Saal
Programm
Eröffnung:
Gabriele Beger, BDB
Grußwort
des Ministeriums der Justiz, Ministerialdirektor Dr. Elmar Hucko
Einführungsreferat:
Dr. Silke von Lewinski, MPI München
Statements
Andy
Müller-Maguhn, Sprecherrat des Chaos Computer Club
Dr.
Luzian Weisel, Deutsche Gesellschaft für
Informationswissenschaft und -praxis
Dr.
Hermann Leskien, Deutscher Bibliotheksverband
Prof.
Dr. Rainer Kuhlen, Universität Konstanz
Dr.
Tilo Gerlach, Deutscher Kulturrat
N.N.
Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Dr.
Thorsten Braun, Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft
Dr.
Till Jaeger, Institut für Rechtsfragen der Freien und Open
Source Software
Moderation
und Schlusswort: Dr. Jeanette Hofmann, Wissenschaftszentrum Berlin
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Workshop Menschenbilder in den Medien: Ethische
Vorbilder?
Eintrag vom 18.11.01
Der erste HdM-Workshop zur Medienethik findet am 26.-27. November 2001
statt und wird
von Frau Prof. Dr. Petra Grimm und Herrn Prof. Dr. Rafael Capurro
veranstaltet.
weitere Infos unter http://v.hbi-stuttgart.de/~medienethik/
"Twilight Zones in Cyberspace:
Crimes, Risk, Surveillance and
User-Driven Dynamics".
Eintrag vom 11.10.01
Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat nach
einiger Verzögerung endlich
ein Gutachten publik gemacht, das den
aktuellen Titel trägt
"Twilight Zones in Cyberspace:
Crimes, Risk, Surveillance and
User-Driven Dynamics".
Autoren dieser Cybercrime-Studie sind
die der UNESCO
nahestehenden Autoren/in Jo Groebel,
Verena Metze-Mangold sowie
Jowon van der Peet und David Ward.
Dieser Cybercrime-Report kann
über die Friedrich-Ebert-Stiftung,
Godesbergerallee 149, D-53175
Bonn, bezogen werden. Eine
Pflichtlektüre für alle, die mit der
Thema Internet-Sicherheit im weiteren
Sinne befasst sind - und
wer wäre das nicht.
Verschärfung des Digital Rights Management
Eintrag vom 07.08.01
Mitte Juli
2001 wurde der Russe Dmitry Sklyarov verhaftet und ins Gefängnis
gesteckt, weil er auf einer Konferenz (der DefCon Hacker-Konferenz
am 16..7.01 in Las Vegas) über offensichtliche Mängel
der bei manchen e-books zum Einsatz kommenden Kryptographie
informiert und weiterhin über Software der Moskauer Firma
ElcomSoft, bei der Sklyarov arbeitet, berichtet hatte, mit
der in Teile der Adobe-Verschlüsselungssoftware für
e-books eingegriffen werden kann. Weder eine Verschärfung der
Urheberrechtsgesetze noch eine Verschärfung des Digital
Rights Management sind eine Lösung des Fair use bei der
Nutzung digitaler Produkte wie e-books. Wie den elektronischen Räumen
angemessene Lösungen allerdings aussehen werden, ist
weiterhin offen.
zum Artikel
Europaparlament bestätigt Existenz von Echelon
Eintrag vom 06.08.01
Das Europäische Parlament hat die Existenz von Echelon, eines internationalen
Abhörprogrammes des US-Geheimdienstes National Security Agency offiziell bestätigt.
Wie es heißt, werden mit Echelon vor allen durch Satelliten übertragene
Daten abgehört. Der "Untersuchungsausschuss" zum Thema Echelon wurde vor
rund zwei Jahren eingerichtet. Bislang wurden offizielle Stellungnahmen allerdings
vermieden. Insider erwarten , dass der kommende Endbericht des Ausschusses einen
kritischen Tenor zu diesen Aktivitäten der USA aufweist.
Weitere Infos unter: http://web.pressetext.at/show.pl.cgi?chan=hp&land=aut&pta=000209022
Schon im Februar erörterte der Ausschuss für Freiheiten und Rechte der Bürger,
im Rahmen einer Anhörung zum Thema Datenschutz, das geheime Abhörsystem. Als
Grundlage der Anhörung dienten dabei vier Studien, die vom Referat der Generaldirektion
für Forschung des Europäischen Parlaments http://www.europarl.eu.int
Auftrag gegeben wurden.
Siehe hierzu: http://web.pressetext.at/show.pl.cgi?chan=hp&land=aut&pta=000209022
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Über
reale und virtuelle tote Kühe
Eintrag vom 23.07.01
Von Rainer Kuhlen:
Möglicherweise ist dem Pionier der Performance-Kunst Wolfgang Flatz,
der, hängend an einem Kran und begleitet von Protesten der Tierschützer,
am 19.7.2001 um 21.50 eine tote Kuh von einem Hubschrauber aus 40 Meter
tief in ein Netz in einer Baugrube der "Backfabrik" an der
Prenzlauer Allee in Berlin abstürzen ließ, bekannt - eher
aber wohl nicht -, daß es in der Internet-Hacker-Szene eine höchst
wirkungsvolle Gruppe namens "Cult of the Dead Cow" gibt, die
in der Vergangenheit durch öffentliche Bereitstellung entsprechender
Software z.B. auf gravierende Sicherheitslücken in Microsoft-Betriebssystemen
aufmerksam gemacht hat. Vielleicht haben diese "Kult"-Handlungen
etwas mit der Kunst-Handlung zu tun, eine tote Kuh vom Hubschrauber
abzuwerfen."
hier
gelangen sie zum Artikel
Odyssee im Cyberspace
Eintrag vom 09.07.01
Diese ist der Titel einer Konferenz des FifF (Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung) vom 28.-30.September 2001 in Bremen.
Es sind insgesamt 10 Arbeitsgruppen zu Themen wie Vertrauen, Globalisierung, Informatik und Dritte Welt, usw. und auch vier Tutorials zu Themen, wie Kryptographie, Cyberwar, Sichere Internetbenutzung und Verantwortlichkeiten im Internet vorgesehen.
Nähere Informationen
"Das Wissen ist frei"
Eintrag vom 11.05.01
Ein Gespräch mit dem Informationswissenschaftler Prof.
Rainer Kuhlen in politik digital.
Das Interview können Sie im Pressespiegel bei NETHICS (10.05.2001) nachlesen. hier
gelangen Sie direkt zum Artikel in politik digital (11.05.01)
"Das Recht auf Wissen muss geschützt werden"
Eintrag vom 03.05.01
In einem Interview der Berliner Morgenpost (03.05.2001) beobachtet der Informationswissenschaftler Prof. Dr. Rainer Kuhlen die Entwicklung des Internets mit gemischten Gefühlen. Angesichts der zunehmenden Kommerzialisierung von Wissen im Netz fordert er ein stärkeres gestaltendes Engagement des Staates, aber auch von Organisationen der Zivilgesellschaft.
Das Interview können Sie im Pressespiegel bei NETHICS oder direkt bei der Berliner Morgenpost (03.05.2001) nachlesen.
NETHICS-Kommunikationsforum wieder eröffnet
Eintrag vom 20.04.01
Das NETHICS Kommunikationsforum ist wieder eröffnet. Die aktuellen Foren sind "Digital Rights Management" und "Musikfilesharing"
"Universal Acces - Wem gehört das Wissen?"
Eintrag vom 19.04.01
Rainer Kuhlen stellt in einer Zusammenfassung über eine Leitannahme zum
"Gut zu wissen – links zur Wissensgesellschaft" Kongress der Heinrich-Böll-Stiftung
die vom 4. bis 6. Mai 2001 an der Humboldt Universität in Berlin stattfindet die Frage
"Universal Access – Wem gehört das Wissen?"
"World Press Freedom Day"
Eintrag vom 17.04.01
Am 3. Mai wird der "World Press Freedom Day" (WPFD) gefeiert. Dieser Tag soll, nicht zuletzt die Regierungen der Welt, an die weltweite Bedeutung
der Pressefreiheit erinnern, ebenso die Presseprofessionellen an ihre ethische Verpflichtung zur korrekten, fairen und den Prinzipien der
Allgemeinen Menschenrechte (Art. 19 und 27) verpflichteten
Berichterstattung.
UNESCO-Information zum WPFD unter: http://www.unesco.org/webworld/com_media/wpfd/index.html
Das International Freedom of Expression (IFEX) Clearinghouse hat zu dieser Gelegenheit spezielle Seiten eingrichtet: www.ifex.org/wpfd
Die World Association of Newspaper (WAN) hat anläßlich des WPFD die
politischen Führer der Welt aufgefordert zu der Frage Stellung zu nehmen
"What does press freedom mean to you?". Eingehende Statements unter:
www.wan-press.org (unter World Press Freedom Day)
"Language diversity in the information society"
Eintrag vom 17.04.01
Die französische Kommission für die UNESCO hat, zusammen mit der UNESCO-Zentrale, der Agence intergouvernementale de la Francophonie und mit Unterstützung des französischen Ministry for Foreign Affairs and the Ministry for Culture and Communication am 9. und 10. März ein Kolloquium
zum Thema "Language diversity in the information society" durchgeführt.
Dieses Thema ist zusammen mit dem Thema "Cultural Diversity" zur Zeit zentral in der UNESCO-Diskussion um die Ausgestaltung der Informationsgesellschaft. Siehe Draft Text zu "Promotion and Use of Multilingualism and Universal Access to Cyberspace"(PDF). Das Programm der Tagung kann hier (PDF) eingesehen werden.
Der deutsch-englische Beitrag von Rainer Kuhlen (NETHICS) zum Thema "Linguistic and cultural diversity (LCD) on the net - Rather a communicative challenge than a linguistic one rather subject to discourse than to regulation" ist ebenfalls hier (PDF) wiedergegeben.
"Promotion and Use of Multilingualism and Universal Access to
Eintrag vom 17.04.01
In der UNESCO hat eine international zusammengesetzt Expertengruppe (u.a. NETHICS mit Rainer Kuhlen) am 9.- und 10. April 2001 über eine Empfehlung
("Recommendation" mit einem Status direkt unterhalb einer Konvention) beraten, die unter dem Titel "Promotion and Use of Multilingualism and Universal Access to
Cyberspace" auf der Generalkonferenz der UNESCO Ende 2001 veranschiedet werden soll.
Damit bereitet sich die UNESCO auch für den für das Jahr 2003 von
ITU (und anderen Organisationen) vorgesehenen World Summit zur Informationsgesellschaft vor. Durch die Beratung wurde der hier nachgewiesene Draft-Text (PDF)
einschneidend verändert, trotzdem ist er als Dokument einschlägig. Wenn die Beratungen weiter fortgeschritten sind, wird NETHICS die gültige Version
bereitstellen.
Ergebnisse der INFOETHICS 2000
Eintrag vom 17.04.01
Die Ergebnisse der INFOETHICS 2000 in Paris zum Thema "Universal access to information in the twenty-first century: ethical, legal and societal challenges of cyberspace" können eingesehen werden.
Die Konferenz hatte drei Hauptbereiche: A: The role of public authorities in access to information; B: The "Fair use" concept in the information society; C:
Protecting human dignity in the digital age. Der von der UNESCO
bereitgestellte Text findet sich hier (PDF).
"Information for All" (INFA)
Eintrag vom 17.04.01
In der UNESCO ist ein zwischenstaatliches Programm als Zusammenfassung
zweier bislang eher informatischer bzw. eher
bibliothekarischer/dokumentarischer Programme eingesetzt worden. Der
Name: "Information for All" (INFA). Programmatisch heisst es zu Beginn
in der Prämbel:
"Information and knowledge are essential to the advancement of
education, science, culture and communication, to empowerment, to the
promotion of cultural diversity and to fostering of open governance.
UNESCO’s mandate «to promote the free flow of ideas by word and image»
(Constitution of UNESCO, Article I) clearly indicates the part that the
Organization is called upon to play in making information and knowledge
freely accessible to all, with the ultimate objective of bridging the
gap between the information rich and the information poor."
Das INFA-Programm hat 5 Hauptbereiche, denen jeweils konkrete Maßnahmen
und Projekte zugordnet werden:
· Development of international, regional and national information
policies
· Development of human resources and capabilities for the information
age
· Strengthening institutions as gateways for information access
· Development of information processing and management tools and systems
· Information technology for education, science, culture and
communication
Der Draft-Text kann hier (PDF) eingesehen werden.
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Symposium: Spftwarepatente - Motor oder Bremse der Wirtschaft
Von: Norman Hoppen, 09.04.01
Email: hoppen@wiwi.uni-frankfurt.de
EINLADUNG ZUM SYMPOSIUM
am 24. april 2001 veranstalten wir (institut fuer wirtschaftsinformatik) in der aula der johann wolfgang goethe-universitaet universitaet in frankfurt am main von 15.00 - 18.30 uhr ein kostenloses symposium zum thema: "softwarepatente - motor oder bremse der wirtschaft", zu welchem ich sie herzlich einladen moechte.
auf der webseite: www.softwarepatente.net besteht die moeglichkeit sich online anzumelden und weitere informationen abzurufen. nateurlich koennen Sie sich auch per fax anmelden: 069-798-28585.
agenda
15.00 Uhr
Einleitung durch Prof. Dr. Horst Stöcker
Praesident der JWG-Universität,
Prof. Dr. Wolfgang Koenig,
Institut fuer Wirtschaftsinformatik
15.30 Uhr
Prof. Dr. Bernd Lutterbeck, TU Berlin:
Patentierung von Software und Geschaeftsmethoden: Rechtswissenschaft und Rechtspraxis auf Irrwegen?
16.00 Uhr
Willms Buhse, Bertelsmann, New York,
Digital World Services - Napster:
Digital Rights Management (DRM) in den USA und Deutschland
aus dem Blickwinkel der Musikindustrie.
16.30 Uhr
Harald Hagedorn, SAP-Patentabteilung, Walldorf:
Softwarepatente-Positionierung von deutschen
Unternehmen gegenüber solchen aus den USA aus dem
Blickwinkel eines e-business-Unternehmens.
17.00 Uhr
Prof. Dr. Heinrich C. Mayr, Gesellschaft für Informatik, Bonn: Pro und Contra von Softwarepatenten aus der Sicht der Informatik
17.30 Uhr
Hartmut Pilch, FFII*:
Softwarepatente und die Open Source Community.
18.00 Uhr
Prof. Dr. Eric Maskin, MIT, Boston:
Should Software be Patented?
18.30 Uhr
Gemeinsames Abendessen und Tischgespraeche.
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Trustcenter in Deutschland
Eintrag vom 04.04.01
Die Deutsche Post hat jetzt ebenfalls ein Trustcenter im Internet
(Signtrust) eröffnet. Dieses war vor einem Jahr von der Regulierungsbehörde genehmigt worden. Es bietet eine Zertifizierung mit Hilfe von Chipkarten an und kostet ca. DM 50,- im Jahr. Es ist damit aufwendiger als die bisherigen Angebote, welche nur auf Verschlüsselungstechnik setzen: Siehe beipielsweise das von den vier Grossbanken Commerzbank, Deutsche Bank, Dresdner Bank und Hypo Vereinsbank 1999 gegründete TC-Trustcenter, aber auch das Angebot des Heise-Verlages (C't Certifikation Authority). Eine Übersicht über Trustcenter in Deutschland bietet Jan Hambrecht in seiner Belegarbeit (zusammen mit M.Klein) an der FHTW Berlin zum Thema Digitale Signatur.
Wissenschaftler fordern eine zentrale Datenbank für alle Veröffentlichungen
Von: Caroline Berns, 28.03.01
Email: caroline.berns@uni-konstanz.de
Sechs Monate nach Erscheinen sollen alle wissenschaftliche Artikel uneingeschränkt und kostenlos aus dem Internet abzurufen sein
Bislang haben fast 12000 Wissenschaftler aus 120 Ländern vornehmlich aus dem Bereich der Biowissenschaften einen offenen Brief an die Verleger von wissenschaftlichen Zeitungen unterschrieben. Gefordert wird, dass die in den oft teuren Zeitungen veröffentlichten Artikel nach einem halben Jahr zentral auf einer Datenbank für alle kostenlos über das Internet zugänglich sein müssen. Das konkrete Vorbild stammt aus der Genforschung, denn verlangt wird eine "GenBank" der veröffentlichten Forschungsliteratur, die Vision wird auf die erste umfassende Bibliothek zurückgeführt, die Bibliothek in Alexandrien.
Den kompletten Artikel Wissenschaftler fordern eine zentrale Datenbank für alle Veröffentlichungen von Florian Rötzer findet man auf heise.de
Wem gehört das Wissen?
Eintrag vom 26.03.01
In der Ausgabe 03/2001 der Zeitschrift "Internet World" erschien ein Artikel zum Thema "Wem gehört das Wissen?" Demnach sehen US-amerikanische Bibliotheken die Gefahr, daß durch eine verschärfte Auslegung des Copyrights und ein ausgeklügeltes Management digitaler Zugriffsrechte via Internet (Digital Rights Managment) die freie Verfügbarkeit von Wissen immer mehr eingeschränkt und das Fair-Use-Prinzip untergraben wird.
"Eine Horror-Vision wäre es, wenn Wissenschaftler für jedes Zitat in einer
wissenschaftlichen Arbeit eine Gebür zahlen müssten", umreisst der Informationswissenschaftler Rainer Kuhlen die Befürchtungen der Forscher.
Napster Umfrage
Von: Caroline Berns, 26.03.01
Email: Caroline.Berns@uni-konstanz.de
Aufgrund der aktuellen Diskussion um Napster führt NETHICS eine Umfrage durch, die ermitteln soll, inwieweit bei der Nutzung von Napster ein Unrechtsbewußtsein existierte, bzw. ob überhaupt ein Bewußtsein für die Copyright Problematik vorhanden ist.
Hier gelangen Sie zur Umfrage.
Ethik-Konferenz in Memphis
Eintrag vom 13.02.01
Vom 18.- 21.10.2001 findet an der Universität von Memphis eine Konferenz mit dem Thema: Ethics of Electronic Information (EEI) in the 21st Century Symposium statt. Ein Ablaufplan, sowie die konkrete themenvorgabe sind momentan noch nicht verfügbar.
Es handelt sich hierbei um die vierte Konferenz in Folge mit ähnlich gelagerten Themen.
Nährere Informationen zu den vorherigen Konferenzen: http://www.memphis.edu/ethics21/
Für die zukünftige Konferenz ist CfP-Termin der 2. März 2001. Die Proposals sollten einen Umfang von ca. 250 Worten haben und können per Attachment an folgende Emailadresse gesandt werden: Mr. Tom Mendina, Chairman (tmendina@memphis.edu). Die entgültigen Fassungen sollen dann nicht mehr als 14-16 Seiten umfassen.
NETHICS Kommunikationsforum vorübergehend geschlossen
Eintrag vom 24.01.01
Das NETHICS Kommunikationsforum ist gegenwärtig geschlossen.
NETHICS wird in wenigen Wochen ein neues Kommunikationsforum anbieten.
Bis dahin können Sie im Forumsarchiv
die bisherigen Beiträge einsehen. Eine Anmeldung und die Eingabe
eigener Beiträge ist jedoch im Moment nicht möglich.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Zensur im Internet? - Gibt es "gute" und "böse" Internetseiten?
Eintrag vom 22.01.01
Am 28. Juni 2001 findet in der VHS-Konstanz um 19.30 h ein Vortrag von Nethics zu diesen Thema statt.
Zum Inhalt: Kinderpornografie, Rechtsradikalismus - Themen welche im Internet immer wieder auftauchen und welche von besorgten Eltern gerne von den Augen ihren Kinder ferngehalten werden sollen. Ebenso haben Firmen wenig Interesse daran, daß Mitarbeiter sich während ihre Arbeitszeit mit Themen wie Sport, Sexseiten oder Glücksspiele im Internet beschäftigen. Das Schlüsselwort heißt hier "Filtern". Es gibt eine Reihe von Produkten, welche in diesem Sinne als Net-Nanny oder CyberWatch agieren. Ebenso sind Kulturwächter in verschiedenen Nationen der Welt bemüht, ihre Kulturen vor den negativen Einflüssen aus dem Internet zu schützen. Im Vortrag werden folgende Fragen angesprochen:
Welche Filtersoftware gibt es? Wie wirken diese und wie erfolgreich sind sie? Wo verläuft die Grenze zwischen ethisch "guten" und "schlechten" Internetseiten? Welche Staaten haben bisher Zensuren für das Internet verhängt? Wann ist eine Zensur sinnvoll? Welche kulturellbedingten Unterschiede gibt es in den Betrachtungsweisen?
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Recht auf Information - die Schere zwischen Arm und Reich
Eintrag vom 22.01.01
Am 29. März 2001 findet in der VHS-Konstanz um 19.30 h ein Vortrag von Nethics zu diesen Thema statt.
Zum Inhalt: In der nationalen und internationalen Gemeinschaft bemüht man sich, den Bürger ein recht auf Information mehr oder minder zu gewährleisten. In Artikel 19 der UN Charta wird dieses ausdrücklich als Menschenrecht deklariert. Im Internet bedeutet dieses ein Recht auf das Schreiben (right to write) und eine Recht auf das Lesen (right to read) von Informationen, sowie ein Recht auf Kommunikation (right to communicate). In der Realität klafft die Schere zwischen Informationsreichen und Informationsarmen sowohl zwischen Kulturen und innerhalb von Kulturen zusehends auseinander. Eine neue Zweiteilung der globalen Gesellschaft wird die Folge sein. Information wird ein teures Gut, welches sich nur noch finanzielle Reiche leisten können. Wer in einer Gesellschaft von der Information abgeschnitten ist, wird zukünftig zu den globalen und gesellschaftlichen Verlierern zählen. Fragen, welche im Vortrag angesprochen werden: Wo verläuft die internationalen und nationalen Grenzen zwischen Informationsreichen und -armen? Wie sehen die absehbaren Entwicklungen aus? Welche Maßnahmen wurden bisher auf internationalen und nationalen Ebene eingeleitet, um diese Schere nicht weiter auseinander klaffen zu lassen? Wie beeinflussen die neuen Copyright-Gesetze diesen Prozeß?
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Copyright im Internet - ein zweischneidiges Schwert
Eintrag vom 22.01.01
Am 15. Februar 2001 findet in der VHS-Konstanz um 19.30 h ein Vortrag von Nethics zu diesen Thema statt.
Zum Inhalt: Im Internet hat theoretisch jeder "User" die Möglichkeit beliebige Inhalte darzustellen, wobei diese Dokumente bzw. ihre Integrität in keiner Weise geschützt sind. Es gibt in diesem Medium so gut wie keine Instanz, welche ihre Qualität, ihren Wahrheitsgehalt und ihre Unveränderlichkeit garantiert. Die Rechte eines Autor, wie der Schutz seines geistigen Eigentums sind schwerlich umzusetzen. Im den letzten Jahren sind sowohl von nationalen Staaten (Deutschland, USA) und internationalen Gruppierungen (EU, UN) Gesetze erlassen worden, welche mit ihrer Umsetzung das allgemeine Recht auf Information einschränken. Das Fair-Use-Prinzip, welches mit den Ausnahmeregeln im Urheberrecht gewährleistet war, ist nun im digitalen Medium nicht mehr aufrecht zu halten. Hier entstehen eine Reihe von Fragen, welche im Vortrag aufgezeigt werden:
Welche sind die nationalen und internationalen Gesetze, die die Rechte eines Verfassers im Internet schützen? Wie sehe die speziellen Gesetze oder Erweiterungen für das digitale Medium aus? Kann überhaupt noch von einem Autor im Internet die Rede sein? Was versteht man unter Fair-Use-Prinzip? Und welche Konsequenzen ergeben sich aus den neuen Gesetzen für dieses?
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"Children Internet Protection Act"
Eintrag vom 04.01.01
Am 15.12.2000 verabschiedete der Amerikanische Kongreß den "Children Internet Protection
Act". Durch dieses Gesetz wird die staatliche Unterstützung des Internetzugangs in
Schulen und Bibliotheken von der Verwendung von Filter-Software abhängig gemacht. Damit soll sichergestellt werden, dass "anstössiges" und kinderpornografisches Material abgeblockt wird. Wird damit zukünftig ein wirksamer Schutz vor allem Jugendlicher vor "schädlichen" Internetinhalten gewährleistet oder stellt dieses Gesetz einen Einstieg in den Abschied von der Informations- und Meinungsfreiheit dar?
In dem Artikel "Pornographen bei Amnesty International!" (25.12.00) von Konrad Lischka auf Heise.de wird der Sinn dieses Gesetzes kritisch hinterfragt.
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