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Der Autor
im digitalen Medium – ein notwendiges Konstrukt?
Von: Joachim Griesbaum, 24.11.00
Email: joachim.griesbaum@uni-konstanz.de
Eine systematische Analyse des Autorenbegriffes
und seine Rekonstruktion oder Auflösung im Kontext neuer
Präsentations- und Kommunikationsformen 10.Nov.2000
Steht als Powerpoint
Präsentation im HTML-Format zur Verfügung
Festvortrag
zum Thema Informationelle Bildung - Informationelle Kompetenz
- Informationelle Autonomie
Von: Joachim Griesbaum, 22.11.00
Email: joachim.griesbaum@uni-konstanz.de
Anläßlich des dies academicus an der
Technischen
Fachhochschule Berlin am 15.11.2000 hielt Prof. Kuhlen den
Festvortrag zum Thema Informationelle Bildung - Informationelle
Kompetenz - Informationelle Autonomie.
Da dies auch NETHICS-einschlägig ist, machen wir die
PP-Folien
als HTML-Datei hier zugänglich.
Informationsethik,
Globalisierung und Vertrauensmanagement
Von: Joachim Griesbaum, 22.11.00
Email: joachim.griesbaum@uni-konstanz.de
Die Evangelische Akademie in Baden Herrenalb veranstaltete
am 10.-12. November 2000 eine Tagung zum Thema:
"Die Evolution globaler Netze. Chancen
und Risiken der neuen Informationstechnologie."
In diesem Rahmen hielt Prof. Kuhlen einen Vortrag über
Informationsethik, Globalisierung und Vertrauensmanagement.
Die dabei verwendeten PP-Folien können Sie hier
einsehen.
Heinrich
Böll Stiftung - "Rich Media - Poor Democracy?"
Von: Joachim
Griesbaum, 29.10.00
Email: joachim.griesbaum@uni-konstanz.de
Konzerne, Kommerz, Konzentration - Wo bleibt die
Medienpolitik?
Datum: Montag, 13. November 2000
Ort: Berlin, Hackesche Höfe (hbs)
Moderation: Ingrid Scheithauer, Frankfurter Rundschau
Programm
und weitere Info
Kontakt und Anmeldung:
Mekonnen Mesghena
Monika Steins
Fon: 030 - 28534-242 / 244
Fax: 030 - 28534-108
internet: www.boell.de
Heise:
Der
Teufel steckt im Detail 30.10.00
Vortrag
von Rainer Kuhlen bei "Wem gehört das Wissen"
Von: Joachim
Griesbaum, 25.10.00
Email: joachim.griesbaum@uni-konstanz.de
Am 20. und 21. Oktober fand in Berlin eine Tagung zum Thema
"Wem gehört das Wissen" statt. Es ging weitgehend um
die Frage, inwieweit durch eine Änderung der Patentgesetzgebung
in Deutschland und Europa nun auch, ähnlich wie in
den USA, Software patentfähig werden soll/kann.
Den Einleitungsvortrag dazu hielt Prof.Kuhlen, jetzt ein
Jahr in Berlin. "Wissen
als Eigentum? Wie kann der freie Zugang zu den Ressourcen
des Wissens in globalen Informationsräumen gesichert
werden". Steht auch
als Powerpoint
Präsentation im HTML-Format zur Verfügung
Weitere Stellungnahmen liegen vor Von:
Fritz Teufel, Software-Patente
- Motor oder Bremse für Innovationen? IBM-Deutschland,
Dr. Klaus-J. Melullis, Stellungnahme,
Richter am Bundesgerichtshof;
Dr. Wolfgang Tauchert, Grundlagenpapier
zur Podiumsdiskussion: Softwarepatente - Motor oder Bremse
für Innovationen? Deutsches Patent- und Markenamt,
München.
Informationen
ins Netz - eine ethische Pflicht?
Von: Stephan
Werner, 12.10.00
Email: Stephan.Werner@nethics.net
Am 21. September 2000 berichtet das niederländische
Handelsblatt NRC
in seinen Web-News,
dass den europäischen Gesundheitsbehörden seit Jahren
eine Liste von Hotels vorliegt, die in Verdacht stehen, an
der Verbreitung der sogenannten Legionärskrankheit (Legionella)
beteiligt zu sein. Eine Woche später, am 28. September,
veröffentlich das Handelsblatt eine Liste
dieser Hotels, unter denen aber kein niederländisches
ist. Als Quelle wird das niederländische
Ministerium für Volksgesundheit angegeben. Von jedem
Reisenden und Reiseveranstalter ist diese Information sicherlich
zu begrüssen und läßt die Frage aufkommen,
warum dieses Liste jahrelange geheimgehalten worden ist. Von
Seiten der betroffenen Hotels, bzw. der für sie zuständigen
nationalen Behörden ist eher Verdruss mit dem Ruf nach
Geschäftsschädigung zu erwarten. Bleibt die Frage,
ob sich das Internet, bzw. das WWW nicht als geeignetes Medium
etabliert bzw. etablieren soll, um den oder die Bürger
aufzuklären. Oder anders gesehen, bleibt anhand dieses
Vorfalls die juristisch-politisch aber letztlich doch ethische
Fragestellung, inwieweit eine allgemeine Aufklärungspflicht
(von staatlichen Institutionen) besteht, und welche Rolle
hierbei das Internet spielt bzw. spielen soll. Aus dem Vorgang
lassen sich aber auf jeden Fall eine Reihe von Thesen herleiten,
welche wir im Forum unter der Rubrik Access/Zensur zur Diskussion
stellen. weitere Links zu Legionella-Krankheit:
5th International
Conference on Legionella in Ulm vom 26-29.September 2000
The European Working Group for
Legionella Infections(EWGLI)
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Tagung:
Wem gehört das Wissen?
Von: Stephan
Werner, 11.10.00
Email: Stephan.Werner@nethics.net
Am 20 und 21. Oktober 2000 findet in Berlin die
Tagung:
"Wem gehört das Wissen? Geistiges Eigentum in Zeiten
des Internet" statt.
Ausrichter sind die Heinrich-Böll-Stiftung
und das Netzwerk
neue Medien, sowie der Förderverein
für eine frei informationelle Infrastruktur. Rainer
Kuhlen wird den Einleitungsvortrag der Tagung mit dem Titel
"Wissen als Eigentum? Wie kann der freie Zugang zu den
Ressourcen des Wissens in globalen Informationsräumen
gesichert werden?" halten.
Informationen zur Veranstaltung finden sich hier: Wem
gehört das Wissen?
III. InfoEthics
Konferenz
Von: Stephan
Werner, 11.10.00
Email: Stephan.Werner@nethics.net
Unter dem Titel: Right to universal access to information
in t´he 21th century findet vom 13 - 15 November 2000 die
dritte Infoethics-Konferenz statt. Offiziell lautet sie: Third
UNESCO Congress on Ethical, Legal and Societal Challenges
of Cyberspace. Es gibt drei Themenblöcke, welche an den
drei aufeinanderfolgenden Tagen diskutiert werden. Block A:
The role of public authorities in access to information; Block
B: The "fair use" concept in the Information Society;
Block C: Protecting human dignity in the digital age Nähere
Informationen hier: http://webworld.unesco.org/infoethics2000/index.html
Verdoppelte
Welten
Von: Joachim
Griesbaum, 23.08.00
Email: griesbau@fmi.uni-konstanz.de
Otto Ulrich,
Vorsitzender einer Projektgruppe der Europäischen Akademie
zur Erforschung der technisch-wissenschaftlichen Entwicklungen
zum Thema "Kulturelle Beherrschbarkeit und moralische
Verantwortung digitaler Signaturen"hat unter dem Titel
"Verdoppelte
Welten" einen kritischen, warnenden Artikel verfasst,
in dem er detailliert die aktuellen Gefahren des Verlustes
an Privatheit in den elektronischen Räumen aufzeigt.
Er appelliert an die Politik, auch schon im nationalen Rahmen
konkrete Maßnahmen vorzunehmen (wie Schaffen einer Bundesstiftung
Datenschutztest, Einbringen des Datenschutzaudits u.a.), damit
Privatheit als Errungenschaft der bürgerlichen Revolution
des 19. Jahrhunderts erhalten bleiben kann.
NETHICS vorveröffentlicht diesen Beitrag, der eventuell
in der ZEIT erscheinen wird.
zum
Artikel
Eine weitere
Runde zuungunsten des Fair use
Von:
Rainer Kuhlen, 20.08.00
Email: rainer.kuhlen@uni-konstanz.de
Ende
oder neue Chance für Fair use?
Fern in den USA, aber in den Konsequenzen relevant für
alle Internet-Nutzer, ist eine juristische Entscheidung
gefallen, die die Nutzung von digitalen Objekten jeder Art
(Texte, Bilder, Filme) in der Webwelt verändern kann.
Abstrakt geht es um Copyright bzw. das Recht am geistigen
Eigentum, faktisch darum, ob die Informationswirtschaft
für alles die Maßstäbe setzen darf oder
ob es noch so etwas wie ein öffentliche Interesse an
der fairen Nutzung digitaler Produkte gibt.
zum Artikel
KnowRight/InfoEthics
Europe 2000
Von:
Peter Paul Sint,
19.07.00
Email: sint@oeaw.ac.at
KnowRight/InfoEthics Europe 2000 Mittwoch 27.September
2000 bis Freitag 29.September 2000 Das vorläufige Programm
dieser Tagung ist jetzt auf http://knori.ocg.at/knowright7.html
abrufbar.
Tauss-Interview
in medien aktuell
Von: Klaus
D. Urban, 31.05.00
Email: klaurban@aol.com
Liebe Forum-Teilnehmer, ich bin freier Journalist
und habe in medien aktuell Nr. 21 / vom 22.5. 00 (Hamburger
newsletter, bedient viele relevante Medien - print, TV, Rundfunk)
ein Interview mit MDB Jörg Tauss "gemacht".
Bei Interesse: www.medien-aktuell.de; Benutzername: ma ; Kennwort:
rose; Suchbegriff: Tauss . PS: Ist nicht hochwissenschaftlich,
wendet sich halt an viele Journalisten... Danke für Verständnis.
Freundliche Grüsse, Klaus D. Urban; Düsseldorf
Globales
Internet-Strafrecht
Von: Joachim
Griesbaum, 12.05.00
Email: griesbau@fmi.uni-konstanz.de
Nach der Attacke des "I LOVE YOU"-Virus sieht
die Politik die Notwendigkeit für ein globales Strafrecht
gegen Internet-Kriminalität. Die G8-Staaten wollen
daher auf der Konferenz
"Dialog zwischen den Behörden und dem Privatsektor
über Sicherheit und Vertrauen im Internet"
- die in Paris vom 15. bis 18. Mai 2000 stattfindet - Lösungen
zur Eindämmung des Problems der Computer-Sabotage diskutieren.
Dieser "Weltgipfel gegen die Computerkriminalität"
gilt zunächst nur der Orientierung und Absprache. Die
Ergebnisse der Expertenkonferenz werden den Regierungschefs
der G8-Gruppe bei ihrem nächsten Treffen Ende Juli
in Okinawa vorgelegt. Schon jetzt befürchten kritische
Stimmen, daß durch die Etablierung einer Art globalen
"Cyber-Polizei" der Datenschutz gefährdet
wird.
Heise:
E-Mail-Wurm
mobilisiert die G8-Industriestaaten (12.05.00)
Bundesregierung:
Globales Strafrecht gegen Internet-Kriminalität
(10.05.00)
Der Spiegel:
Regierung
fordert "globales Strafrecht" gegen Hacker
(10.05.00)
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Neue Telekommunikationsregelung
Von: Stephan
Werner, 03.05.00
Email: Stephan.Werner@nethics.net
Am Dienstag, den 2.05.2000 haben in Brüssel
die EU-Fachminister über Änderungen der Wettbewerbsregeln
beraten. Im Laufe des Monats werden die neuen Richtlinienvorschläge
der EU-Kommission präsentiert. Es wird erwartet, dass
es eine Rücknahme der Wettbewerbsbedingungen im Mobilfunkbereich
geben wird. Im vorherigen Monat präsentiert auch das
Deutsche Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) ein Eckpunktepapier
zur Telekom-Regulierung. Telekommunikation und Post werden
momentan von der eigens dafür eingerichteten Regulierungsbehörde
für Telekommunikation und Post (RegTP), einer Unterbehörde
des BMWis, überwacht. Dieses wird sich auch in absehbarer
Zeit nicht ändern, da ein funktionierender Wettbewerb
noch immer nicht vorhanden ist. Zu diesem Schluß gelangt
die Monopolkommission, deren Urteil sich das BMWi weitgehend
anschliesst.
Heise-Artikel
vom 1.05.2000
Heise-Artikel
vom 27.04.2000
Regulierungsbehörde für
Telekommunikation und Post
Eckpunkte-Papier
des BMWi
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Bundestags(unter)ausschuss
Neue Medien
Von: Rainer
Kuhlen, 28.04.00
Email: rainer.kuhlen@uni-konstanz.de
Der Bundestagsausschuss "Kultur und Medien"
hat sich einen neuen Unterausschuss "Neue Medien"
eingerichtet (BAS-NM). Er soll zentrale Fragen der Informations-
und Wissensgesellschaft ressortübergreifend beraten.
Themen werden also z.B. sein: Konvergenz der klassischen und
elektronischen Medien, Medienethik, auch einschlägige
Probleme des E-Commerce wie Signaturen, Urheberrecht und natürlich
auch alle anderen informationsethischen Angekegenheit.
BAS-NM wird also der politische Ansprechpartner für
NETHICS sein. Das ist es gut, dass zum Vorsitzenden Jörg
Tauss (SPD) bestimmt wurde, der ja auch im Fachausschuss
"Kommunikation ..." der Deutschen UNESCO-Kommission
Mitglied ist und insgesamt der sicherlich best informierte
und qualifizierte Politiker im Umfeld Internet und Medien
ist.
Mitglieder sind sonst: Bartels, Bertl, Griefhahn, Heils,
Tauss (SPD); Bonitz, Mayer, Neumann (CDU); Bettin (Bündnis
90/Die Grünen); Otto (F.D.P.); Marquard (PDS).
NETHICS sieht der Arbeit gespannt entgegen.
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Medien
im Konflikt
Von: Rainer
Kuhlen, 20.04.00
Email: rainer.kuhlen@uni-konstanz.de
Unter dem Titel "Medien im Konflikt - Mittäter
oder Mediatoren?" findet am 11.5.2000 in Berlin in der
Friedrich-ebert-Stiftung eine internationale Konferenz statt,
organisiert von der Deutschen UNESCO-Kommission und der Friedrich-Ebert-Stiftung
(FES).
Es soll über Herausforderungen und Gefahren medialer
Krisenberichterstattung berichtet und diskutiert sowie konkrete
Ansätze und Chancen eines "Friedensjournalismus"
aufgezeigt werden.
Auskünfte bei Frau Heidi Thies (FES-Bonn): heidi.thies@fes.de
Freie Software
Von: Rainer
Kuhlen, 20.04.00
Email: rainer.kuhlen@uni-konstanz.de
Unter dem Titel "Freie Software. Ein Modell
für die Bürgergesellschaft" findet in der Evangelischen
Akademie Tutzingen vom 31.5.-1.6.2000 eine Tagung mit vielen
namhaften Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft
statt, organisiert von der der Europäischen Akademie
Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH, der Deutschen UNESCO-Kommission
und dem Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften, München.
Auskünfte durch Frau Susanne Satzger: satzger@ev-akademie-tutzing.de
Ebenso unter "http://www.ev-akademie-tutzing.de"
INFA -
Informationsethik in UNESCO/Paris
Von: Rainer
Kuhlen, 20.04.00
Email: rainer.kuhlen@uni-konstanz.de
Informationsethik ist ja seit einigen Jahren zentrales
Thema in der UNESCO. Zuständig dafür wird in den
nächsten Jahren vor allem das neu einzusetzende zwischenstaatliche
Programm mit dem Arbeitstitel "Information for All"
(INFA-P) sein. Dieses Programm ist entstanden durch die Zusammenlegung
der beiden Programm PGI (eher bibliothekarisch/dokumentarisch
orientiert) und IIP (eher informatisch orientiert).
INFA-P ist die globale Entsprechung zu dem deutschen Fachausschuss
"Kommunikation, Informatik und Information" (FA-KII)
der Deutschen UNESCO-Kommission, dessen Vorsitzender Prof.
Kuhlen ist.
Die wesentlichen Arbeitsbereiche von INFA-P werden sein:
1. Development of international, regional and national policies
2. Development of human resources for the information
age
3. Empowerment and networking of institutions for information
preservation and access
4. Information technology applications in education, science,
culture, and communication
5. Evaluation and dissemination of information and knowledge
management tools
INFA-P ist entsprechend für die meisten informationsethishen
Fragestellungen einschlägig. NETHICS wird über
die Entwicklungen von INFA-P, das noch offiziell vom Executive
Board der UNESCO eingesetzt werden muss, berichten.
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Eine neue
Fachinformationspolitik
Von: Rainer
Kuhlen, 18.03.00
Email: rainer.kuhlen@uni-konstanz.de
Lange noch nach den Bundestagswahlen sah es so aus,
als ob der Wechsel in der Bundesregierung keinen Wechsel in
der lange dominierenden neo-liberalen Fachinformationspolitik
bedeuten sollte. Das gleiche Referat, der gleiche Referatsleiter,
die gleichen Prinzipien.
Zum Glück hat der Bundestagsabgeordnete Jörg
Tauss - auch sonst einer der führenden Internet-/Telekommunikationsspezialisten
in Deutschland - die Initiative ergriffen und einen Arbeitskreis
Fachinformation eingerichtet, dessen Ergebnisse vorliegen
und jetzt in der Fachwelt, z.B. über eine Stellungnahme
der DGI (Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft
und -praxis), intensiv diskutiert werden. Die offizielle
Replik des BMBF ist wohl noch nicht fertig - obgleich seit
langem versprochen.
Einige der Texte liegen unter der Rubrik
"Themen", Fachinformationspolitik zur Einsicht
bereit.
Neue InfoEthics
Konferenz
Von: Stephan
Werner, 17.02.00
Email: Stephan.Werner@nethics.net
Vom 26. - 29.September 2000 findet die nächste
InfoEthics Konferenz unter dem Titel KnowRight 2000
in Wien statt. Ausrichter ist neben der UNESCO die Österreichische
Computer Gesellschaft. Folgende Themenblöcke sind vorgesehen:
- Net-Law and Intellectual Property
- Net Commerce
- Net Security
- Net Crime
- Information Ethics
ACHTUNG! Call for Papers bis zum 3.03.2000
Information zur Konferenz:
KnowRight 2000
Die Folge
von Nebenfolgen
Von: info@nethics.net,
15.02.00
Die Folge von Nebenfolgen: Der
Erfolg der Fahndung auch bei Kinderpornographie rechfertigt
nicht eine umfassende Überwachung der Kommunikation im
Internet
Am 19.01.2000 wurde in der Jugendschutzkammer des Landgerichts
Konstanz ein 46-jähriger Mann zu sechs Jahre und neun
Monate Haft verurteilt. Ihm wurde zur Last gelegt, ein heute
zehnjährige Mädchen seit 1997 zu sexuellen Manipulationen
bewogen und Fotos gemacht zu haben, welche im Internet verbreitet
wurden. Der Täter und das Opfer wurden durch eine Öffentlichkeitsfandung
der Sendung Aktenzeichen XY ungelöst, welche auf dem
Internetbildmaterial basierte, ausfindig gemacht werden. Nach
Ansicht des BKAs wurde erstmals in Deutschland erfolgreich
eine Öffentlichkeitsfahndung nach einem Opfer des sexuellen
Mißbrauchs durchgeführte und ein wichtiger und
notwendiger Beitrag zur Bekämpfung dieser Deliktsformen
geleistet.
Stellungnahme
von NETHICS
Pressemitteilung
des Bundeskriminalamtes (BKA) Wiesbaden vom 21.07.1999
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Prof.Dr.Rainer
Kuhlen wird UNESCO Chair of Communication in Deutschland
Von: info@nethics.net,
09.02.00
Nach einer Übereinkunft zwischen der Universität
Konstanz und der UNESCO wird Prof.Dr.Rainer Kuhlen der UNESCO
Chair of Communication in Deutschland.
Erst ist damit der dritte UNESCO Chair Inhaber in Deutschland
neben dem UNESCO Chair on Europe in an International Perspective
(1993) und dem UNESCO Chair in Marine Geology and Coastal
Management (1997).
Insgesamt gibt es weltweit 24 Chair of Communication, welche
im Internationalen Netzwerk ORBICOM
zusammengefaßt sind.
UNESCO
Chair Programm
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INET
2000 The Internet Global Summit: "Global verteiltes Wissen
für Jedermann." Die 10. jährliche Internet Society Konferenz
in Yokohama, Japan, 18-21 July 2000.
Termin: 18.-21.07.2000 |
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UN-Organisation WIPO
schützt Urheberrecht im Internet. Die UN-Organisation zum
Urheberrecht und Schutz geistigen Eigentums (World Intellectual
Property Organization (WIPO)) hat ihren ersten Fall wegen unrechtmäßig
beanspruchten Domain-Namen zu behandeln.
Die Mitgliedsstaaten der UNO hatten die WIPO als einen Motor zur
Förderung des Schutzes, der Verbreitung und des Gebrauchs von Geistigem
Eigentum zur wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Entwicklung
auf der ganzen Welt gegründet.
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Information Society Technology Konferenz - IST
99 Helsinki, Finnland. "Exploring the Information Society"
ist das Thema der Konferenz.
Die Diskussion über den gegenwärtigen Gebrauch neuer
Technologien und den dadurch implizierten gesellschaftlichen Herausforderungen
ist Gegenstand der Konferenz. Topics sind unter anderem: Kinder
und Zukunft, Globalisierung, Technologie in Europa, Gesetzgebung
und politische Linien sowie Gesundheit in der Informationsgesellschaft.
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Enfopol-Vorhaben vorläufig ad acta gelegt?
Der Europäische Rat will nach der Kritik offenbar die Pläne für
das EU-Lauschsystem zur Überwachung der Telekommunikation und des
Internet vollständig überarbeiten. Text von F.Rötzer, Telepolis,
Heise-Verlag
Das Brisant-Thema ENFOPOL wird aus diesem Grunde zunächst
zurückgestellt.
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Die
Bertelsmann Stiftung hat zum Internet Content Summit vom 9.-11. September
in München ihr "Memorandum zur Selbstregulierung im Internet" vorgestellt.
Das "Memorandum zur Selbstregulierung im Internet" ist die Diskussionsgrundlage
für den Internet Content Summit. Es enthält konkrete Empfehlungen
für Entscheidungsträger aus Politik, Internet-Industrie, Strafverfolgungsbehörden
und Einrichtungen der freiwilligen Selbstkontrolle. |
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Unter der Leitung des Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss hat sich
in den letzten Monaten ein Arbeitskreis Fachinformation
damit beschäftigt, Eckwerte einer neuen Fachinformationspolitik
zu formulieren, die in die politische Diskussion Eingang finden
sollen. Das Eckwerte-Papier ist Anfang August als erstes Ergebnis
fertiggeworden (vgl. den Text als gesonderten File) und wird von
Jörg Tauss Mitte August den Ministerien übergeben und der Presse
vorgestellt.
Sicherung des Zugriffs auf Fachinformation ist ein zentrales informationsethischer
Thema. Die Ausgestaltung des Gebietes der Fachinformation darf nicht
(neo-liberalistisch, wie in den letzten 10 Jahren) allein dem freien
Spiel des Marktes überlassen bleiben. NETHICS wird demnächst unter
der Sparte "Brisant" der NETHCIS-Website versuchen, die Basis der
Fachinformationsdiskussion zu verbreitern.
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Vortrag
von Rainer Kuhlen auf dem Treffen der EU-Kulturdirektoren in Dreseden
vom 21.4 - 24.4.1999 zum Thema "Neue Technologien
- ein Instrumentarium für die Auswärtige Kulturpolitik". |
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Bericht von Rainer Kuhlen, UNESCO
Communications Chairholder zur ORBICOM- Konferenz "Connecting
Knowledge in Communications - Bridging the Gap between Training and
Employment". April 14-17, 1999 in Montréal, Canada. |
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Die UNESCO bzw. die Deutsche Kommission für die UNESCO (DUK)
sind dabei, ihre Positionen in der Informationsgesellschaft neu
zu bestimmen bzw. fortzuschreiben.
Dazu hat es am 15. März 1999 in Frankfurt einen Workshop der
DUK gegeben, auf dem Rainer Kuhlen, Vorsitzender von NETHICS, unter
dem Titel "Neue Öffentlichkeit und
Medienverantwortung in der fortschreitenden Informationsgesellschaft
und Informationswirtschaft" eine programmatischen Vortrag
gehalt hat. Auch unter Auswertung der Diskussionen des Workshop
sind ca. 50 Vorschläge formuliert worden, die jetzt intern
in der UNESCO bzw. der DUK weiter diskutiert werden.
Ziel ist es, für die anstehende 30. Generalkonferenz der UNESCO
(Mitte Nov. in Paris) die deutsche Politik und Position festzulegen.
NETHICS informiert vorab über diese Vorschläge, die bislang
nur Formulierungen von Rainer Kuhlen sind, also noch nicht die offizielle
Position der DUK wiederspiegeln.
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Vortrag von Rainer Kuhlen auf dem Workshop der Deutschen UNESCO
Kommission am 15.3.1999 in Frankfurt/Main mit dem Titel: UNESCO
und Probleme der Informationsgesellschaft: Neue Öffentlichkeit
und Medienverantwortung
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Einleitungsvortrag
von Frau Dr. Verena Metze-Mangold, Vizepräsidentin der Deutschen
UNESCO Kommission (DUK) zum Workshop der DUK in Frankfurt/Main mit
dem Titel: "Die UNESCO und die Informationsgesellschaft"
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