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1. Allgemeine Free-Speech-Organisationen
     - eher wirtschaftlicher Hintergrund

2. Bewertungssysteme
    - Selbstbewertung
    - durch unabhängige Dritte

3. Hersteller von Filtersoftware
     - auf Netzwerken basierend
     - Heim-Pc bezogen

4. Nutzungsbeschränkung, die auf Überzeugung beruht
5. Suchmaschinen, die nur geprüfte Angebote aufnehmen
6. Deutschland-bezogene Informationen zum Thema Filtersoftware und Rating

 

1. Allgemeine Free-Speech-Organisationen

Name

Internet

Sprache

Sitz

Kurz-Beschreibung

Ziel

Themen /Materialien


Global Internet Liberty Campaign (GILC)

http://www.gilc.org

e

? keine snail-mail-Adresse

Die GILC ist eine weltweite Kooperation der nationalen Bürgerrechtsbewegungen, die sich vor allem mit den Rechten im Internet beschäftigen. Die Organisation aus über fünfzig Organistionen ist gemeinnützig und dient vor allem dem Informations- und Erfahrungsaustausch.

Die GILC hat sich zusammengefunden um die fundamentalen Menschenrechte, wie zB Redefreiheit oder das Recht auf Schutz der privaten Daten im Internet für User auf der ganzen Welt zu schützen und zu erweitern. Sie ist vor allem für die Koordination der nationalen Aktivitäten zuständig.


Free Speech, Kryptografie, Privacy und Informationsfreiheit (Access)


Electronic Privacy Information Center (EPIC)

http://www.epic.org

e

Washington DC (USA)

Das EPIC-Forschungszentrum, als ein Projekt des „Fund for Constitutional Government“ (http://www.epic.org/fcg/), beschäftigt sich mit allen Aspekten von Privacy und Internet.

1994 wurde das EPIC- Forschungszentrum mit dem Ziel gegründet, das öffentliche Interesse auf die aufkommenden Bürgerrechtsthemen zu lenken um dadurch Datenschutz, US-“First Amendment“ und rechtsstaatliche Werte zu schützen und zu fördern.

Latest News, Ressourcen, Online Guide to Practical Privacy Tools, Online Guide to Privacy Resources, Kryptografie, Computer Sicherheit, ...

American Civil Liberties Union (ACLU)

http://www.aclu.org/

e

New York (USA)

Die ACLU ist eine bereits 1920 gegründete US-orientierte gemeinnütige Organisation, die die Civil Rights für alle nachfolgenden Generationen erhalten will.

The ACLU is a nonprofit, nonpartisan, 275,000-member public interest organization devoted exclusively to protecting the basic civil liberties of all Americans, and extending them to groups that have traditionally been denied them.

Free Speech (http://www.aclu.org/issues/freespeech/hmfs.html ), insbesondere „free speech in cyberspace“; cyberliberties (http://www.aclu.org/issues/cyber/hmcl.html ).

Censorware Project

http://censorware.org

e

? USA

Das Projekt wurde 1997 von einigen Autoren und Webaktivisten gegründet, um in die Debatte um Zensierungssoftware etwas mehr Licht zu bringen.

Die Projektmitglieder wollen kritisch die Nützlichkeit und Zuverlässigkeit vieler Censorware-Methoden überprüfen und an Hand von Beispielen demonstrieren.

Reports, „PICS“, Tips + Tricks, US-legal matters,...

Peacefire - Youth Alliance against Internet Censorship

http://peacefire.org

e

? USA

Diese Organisation wurde 1996 gegründet um für die Redefreiheit junger Leute durch das Internet einzutreten. Sie wird von ca. 20 Jugendlichen ständig erweitert.

Durch detaillierte Informationen über und kritische Tests der Zensierungssoftware sollen Mängel aufgedeckt werden und damit vor der Benutzung gewarnt werden.

„Blocked Site of the Day“, Informationen zur Inaktivierung bestimmter Produkte, Informationen über geblockte Seiten,...

Electronic Frontier of Australia

http://www.efa.org.au

e

North Adelaide (Australia)

Electronic Frontiers Australia Inc. ist eine gemeinnützige nationale Organisation, die 1994 gebildet wurde, um die Bürgerrechte der Nutzer und Anwender computerbasierter Kommunikationssysteme zu schützen und fördern. Sie sehen sich als „ehrenvoll“ der Befreiung des Internets dienende Organisation.

Sie befürworten Gesetzesänderungen zur Erhaltung und Verbesserung der Redefreiheit. Ganz generell wollen sie die betroffene computernutzende Bevölkerung durch Informationen weiterbilden, unterstützen und ermutigen sich im Bereich des Free Speech einzusetzen.

Kryptografie, Zensierung, Intellectual Property, Privacy,

Internet Free Expression Alliance (IFEA)

http://www.ifea.net

e

(USA)

Die Internet Free Expression Alliance ist eine Kooperation von amerikanischen Bürgerrechtsbewegungen der unterschiedlichsten Art. Gemeinsam ist ihnen der Wunsch nach einer Beibehaltung der Freiheit im Internet, um ihre Ziele auch weiter verfolgen zu können.

Sie fördern die Offenheit der Diskussionen über Filterung und Rating von Online-Inhalten durch eine informierte Öffentlichkeit. Dazu wollen sie einerseits Informationen in möglichst aktueller Form bereithalten, andererseits aber auch die Öffentlichkeit gerade durch diese News informieren.

Ressourcen, News, Ziele und Mitglieder

Freedom Forum - First Amendment Center

http://www.freedomforum.org/whoweare/fac.asp

e

Nashville, TN (USA)

Jeder hat andere Interssen!!

Das Center sieht sich als Forum, in dem Dialog, Diskussion und Debatten zum Thema Redefreiheit und Informationsfreiheit stattfinden sollen.

Ziel des Centers ist es einerseits mehr Informationen über den First Amendment der US-Verfassung zu verbreiten, aber andererseits soll in der Bevölkerung eine stärkere Sensibilisierung zum Thema First Amendment aufgrund der Informationen erkennbar werden.

First Amendment der US-Verfassung, aktuelle Meldungen dazu,

Big Brother Award

http://www.bigbrotherawards.org/

e

London (UK)

Mit dieser Auszeicnung werden jene öffentlichen und privaten Organisationen "belohnt", die sehr stark zur Zerstörung der Privatsphäre beigetragen haben. Der Award wird durch die Londoner Bürgerrechts-Organisation „Privacy International“, organisiert und verliehen.



Free Expression Network (FEN)

http://www.freeexpression.org

e

Washington DC (USA)

Im FEN werden in erster Linie nach Themen sortierte Linklisten angeboten. Außerdem gibt es ein (bisher) spärliches Forum.

Die Mitglieder von FEN sind der festen Überzeugung, daß Freiheit bei freier Meinungsäußerung anfängt. Sie setzen sich also für den Schutz und Ausbau der Meinungsfreiheit ein.

Censorship, vor Gericht, im Kongreß, Forum, Kontakte,


Internet Content Coalition (ICC)

www.netcontent.org

e

Washington DC (USA)

Die Internet Content Coalition wurde 1997 als gemeinnützige Organisation von professionellen Internet-Contentprovidern gegründet. Leider nicht so sehr uptodate.

Die ICC hat sich zum Ziel gesetzt, im Sinne ihrer Mitglieder, Standards zur Inhaltsveröffentlichung, Technologie und Kommerz im Internet zu etablieren. Außerdem setzt sie sich für die Erhaltung des Internet als selbstregierendes Medium mit den höchsten Qualitätsstandards ein.

Newsletter für Mitglieder, Kurze Ressourcenliste, News, Geschichte der ICC.

Electronic Frontier Foundation (EFF)

www.eff.org

e

San Francisco CA (USA)

Die EFF ist eine überparteiliche gemeinnützige Organisation, die im öffentlichen Interesse die fundamentalen Bürgerrechte, wie zB Datenschutz und Redefreiheit im Computer- und Internetbereich schützen will. Sie will die Rechte im „Grenzland zum Cyberspace“, in dem sich bisher nur wenige Spezialisten bewegen, schützen und dabei auch die dortige Freiheit fördern.

Sie haben sich zum Ziel gesetzt den Cyberspace zu zivilisieren, das Internet wirklich nützlich und profitabel für alle zu machen, also nicht nur für die Elite, und dies soll in der Tradition des freien und offenen Informationsflusses und der freien Kommunikation durchgeführt werden.

Sehr umfangreiches Informationsangebot in erster Linie zu den Themen Blue Ribbon Campaign, EFF's Top 12 Ways to Protect Your Online Privacy,

Computer Professionals for Social Responsibility (CPSR)

http://www.cpsr.org

e

Palo Alto, CA (USA)

Die CPSR ist ein Bündnis aus Computerwissenschaftlern, die im öffentlichen Interesse Entscheidungen bei der Entwicklung und dem Gebrauch von Computern mitbeeinflussen wollen.

Sie wollen als technische Experten den entscheidenden Stellen mit realistischen Einschätzungen bei weitreichenden Entscheidungen helfen und gleichzeitig wollen sie die Aufmerksamkeit auf kritische Entwicklungen mit einem gesellschaftsbeeinflussenden Potential lenken.

Nicht wirklich aktuell.

Themen rangieren von US-spezifischen „Caller ID“ Problemen über allgemeine Themen aus Umwelt und Ethik bis hin zu einer Erläuterung der Jahr 2000 Problematik.

Internet Watch Foundation (IWF)

www.internetwatch.org.uk

e

Oakington (UK)

Um das Problem illegaler Materialien im Internet anzugehen, wurde im September 1996 die Internet Watch Foundation gegründet.

Sie ist eine unabhängige Organisation, die in Zusammenarbeit mit der Regierung, der Polizei, der zwei größten service Provider, Wirtschaftsverbänden, und anderen die gemeinsam verabschiedeten Aktionsvorschläge ausführt.

Das Ziel ist eine Verbesserung des Potentials des Internet für Information, Weiterbildung, Unterhaltung und Geschäftsführung einerseits durch die Verhinderung des Gebrauchs des Internets für illegale Zwecke und andererseits durch die Förderung der Klassifizierung legalen Materials um den Gebrauch des Internet an den Nutzer angepaßt zu ermöglichen.

Es gibt eine Hotline bei der man illegale Vorfälle melden kann. Diesen Vorwürfen wird nach einem genau festgelegten Procedere nachgegangen und so zB auch die Polizei eingeschaltet.

Außerdem gibt es Hintergrundinformationen zu Rating-prozeduren und eine Newsseite

Internet Content Rating for Europe (INCORE)

www.incore.org

e

Bruxelles (Belgium)

INCORE wurde von einer Gruppe europäischer Organsisationen gegründet, die alle ein Interesse in der Selbstregulierung der Industrie und einem Rating des Internetinhalts sehen. Inzwischen konzentriert sie sich auf die Entwicklung eines generischen Filtersystems, das durch europäische Nutzer eingesetzt werden soll. Diese Aufgabe wird durch die Europäische Kommission gefördert.

Das zu entwickelnde System wird ein generisches System sein, das auf die Bedürfnisse der Nutzer eingeht, die abhängig von Nationalität, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, sexueller Orientierung o.ä. unterschiedlich sein können. Hierbei soll der Nutzer entscheiden können, welches Material er anschauen will.

Ausführliche Berichte (auch auf deutsch) zum Thema Prinzipien und Kategorien des Rating unter der Rubrik „Consultation paper“; außerdem Informationen zum „EU Content Rating Project“.

Internet Industry Association (IIA)

www.iia.net.au

e

Red Hill ACT (Australia)

Die IIA ist eine Lobby-Vereinigung der australischen Internetindustrie, die vor allem Gesetze und Initiativen fördern will, die den Zugang, Gerechtigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Wachstum des Mediums Internet in Australien verbessern.

Ziel der IIA ist die Förderung und Ermöglichung der Entwicklung des Internet in Australien zu einem offenen System. Dies soll durch vertrauensbildende Maßnahmen für Konsumenten und Unternehmen in Form von Programmen geschehen. So wurden zehn virtuelle Task Forces zu unterschiedlichen Themen eingerichtet. Mitglieder sind zur Teilnahme ausdrücklich aufgefordert.

Ausführliches News-Archiv, „comprehensive Internet Industry Code of Practice“, Informationen zu den Task Forces.

Privacy International (PI)

http://www.privacyinternational.org/

englisch

London (UK)

Privacy International ist eine Bürgerrechtsbewegung, die 1990 zur Überwachung der Überwachungsaktivitäten der Regierungen und Körperschaften gegründet wurde. PI hat Kampagnen in Europa, Asien und Nordamerika durchgeführt, um dem Missbrauch der Bürgerrechte durch die neuen Informationstechnologien entgegenzuwirken.

Die Nicht-Regierungsorganisation sieht sich als ersten erfolgreichen Versuch einer strukturierten Hernangehensweise an das Thema „Informationstechnologien und Bürgerrechte“. Sie sehen ihre Hauptaufgabe in der unabhängigen Unterstützung und Fürsprache für betroffene Nutzergruppen.


Survey „Privacy and Human Rights 1999 - An international Survey of Privacy Laws and Developments“ http://www.privacyinternational.org/survey/ , Länderberichte, sonstige Dokumente, Informationen zu den wichtigsten internationalen Vereinbarungen



Eher wirtschaftlicher Hintergrund:

Name

Sprache

Ort

Internet

Beschreibung

Ziel

Themen/Materialien

Electronic Commerce Forum (eco)

d

Köln (D)

www.eco.de

Das eco Forum versteht sich als wettbewerbsübergreifende Informationsquelle. Sie gibt Orientierungshilfen im weltweiten Online-Geschehen und im Electronic Commerce. Dabei werden vor allem Trends, praktische Anwendungsfelder sowie technologische und soziologische Entwicklungen vorgestellt.

Hauptziel ist: „eco belebt die kommerzielle Nutzung des Internet“. Auf europäischer Ebene werden diese Ziele von electronic commerce europe (http://www.ec-europe.org/) verfolgt.

Ausführliche Darstellungen zu Themen des „electronic commerce“, außerdem Informationen zu den von eco mitorganisierten Aktionen DE/CIX, Internet Medienrat und FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia Diensteanbieter e.V.).



2. Bewertungssysteme

Selbstbewertung
(Nutzer stellt ein, was für ihn gesperrt wird, nachdem Anbieter gewisse Stichworte vergeben hat)

 

Name

Sprache

Ort

Internet

Beschreibung

Ziel

Materialien

World Wide Web Consortium - Initiative PICS

e

Versch. Orte

Www.w3.org/PICS

Die „Platform for Internet Content Selection (PICS)“ ist eine Spezifikation, die es ermöglicht den Inhalt des Internet zu klassifizieren. Ursprüngliche sollte sie Lehrern und Eltern helfen den Zugang von Kindern zu kontrollieren, aber heute ist klar, daß es auch für andere Bewertungen nutzbar ist. PICS ist die Grundlage für viele Rating-Services und Filtersoftware.

PICS ist nur die technische Spezifikation für Filtersysteme, es „ratet“ keine Angebote, da diese Bewertungen natürlich immer subjektiv sind. Die einzelnen Rating- und Labeling-Services wählen ihre eigenen Kriterien im Rahmen des PICS für ihr Rating.

Hintergrund­informationen, Pro und Contra, FAQs, What's new-Sektion

Recreational software advisory Committee (RSAC)

e

Washington DC (USA)

Www.rsac.org

Das RSAC ist eine unabhängige gemeinnützige Organisation, die es der Öffentlichkeit, insbesondere Eltern, ermöglich will, informierte Entscheidungen zu treffen über die Internetseiten, die angeschaut werden. Dabei soll ein inhaltabhängiges, objektives System helfen.

Ziel der RSACi ist gleichzeitig das Schützen der Rechte der Nutzer, im speziellen Kinder und auch der Anbieter, im Sinne der Redefreiheit.

Außerdem sollen Internet Content Provider das freiwillige RSACi System nutzen, um auch den Regierungen zu zeigen, daß das „Internet“ willig und fähig ist sich selber zu kontrollieren und zu strikte Gesetze von Regierungsseite nicht notwendig sind.

Registrierungsmöglichkeit, Reports

Safe for Kids Web Rating System

e

Bristol (UK)

Www.weburbia.com/safe/

Safe for Kids ist ein Selbstbwertungssystem für Webseiten, das über die Meta-Tags des HTML-Protokolls funktioniert. Es ermöglicht WebAutoren ihre Seiten als „Kindersicher“ zu klassifizieren.

Ziel ist eine Möglichkeit zur einfachen, klaren, effektiven und akzeptierten Form der Bewertung von Internetseiten für Kinder.


Hinweise zum „Raten“ der eigenen Seiten und einige Hintergrund­informationen.

SafeSurf

e

Van Nuys, CA (USA)

Www.safesurf.com

SafeSurf ist eine Organisation, die das Internet für Kinder ohne Einsatz von Zensur schützen will. Wie hat einen Internet Rating Standard entwickelt, der es Eltern, Providern, Herausgebern, Entwicklern und allen anderen Internetressourcen gemeinsam ermöglichen soll dieses Ziel zu erreichen. Dazu werden „sichere“ Seiten mit dem SafeSurf-Zeichen markiert.

Zensur ist keine Möglichkeit um Kinder im Internet zu schützen, darum sieht SafeSurf den einzigen Weg um die freie Wahl zu erhalten in einem Internet-weiten, auf die Bedürfnisse der Eltern abgestellten Standard.

InternetLifeGuard www.safesurf.com/lifegard.htm bietet Tipps, wie Kinder online geschützt werden können.

Www.safesurf.com/classify/index.html hier können eigene Seiten klassifiziert werden.

 

Bewertungssysteme durch unabhängige Dritte

Name

Sprache

Ort

Internet

Beschreibung

Ziel

Materialien

Entertainment Software Rating Board (ESRB)

e

New York (USA)

Http://www.esrb.org

Das ESRB ist ein unabhängiges Gremium, das ein System zur Bewertung interaktiver Unterhaltungs­softwareprodukte entwickelt hat.

Die Bewertungen sollen keine Kaufentscheidung abnehmen, sondern in erster Linie dem Konsumenten Informationen über den Inhalt eines interaktiven Videos oder Computerspiels und für welches Alter es angemessen erscheint. Die Bewertung findet durch zufällig ausgewählte Personen statt. Jedes Produkt wird durch drei Bewerter geprüft, die garantiert nichts mit der Unterhaltungs­softwareindustrie zu tun haben.

Newest Product Ratings, Hot Links, Suchmaske mit differenzierter Suchmöglichkeit nach Hersteller, Titel, Rating (z.B. Early Childhood, Adults only) und Plattform.

Unterhaltungssoftware Selbskontrolle (USK)

D,e

Berlin (D)

Www.usk.de

Die USK ist eine Gutachterliche Stelle für die Prüfung interaktiver Medien und freiwillige Selbstkontrolle der Unterhaltungssoftware-Wirtschaft. Sie arbeitet bei dem Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V. sieht sich selbst als vergleichbar mit dem ESRB und verfolgt dementsprechend ähnliche Ziele. Die USK wird nur auf Antrag von Produzenten aktiv. Sie prüft interaktive Medien, speziell Computer- und Videospiele.

Ziel der USK ist die Wahrung der Belange des Jugendschutzes durch freiwillige Selbstkontrolle der Anbieter bereits vor einer Veröffentlichung der Produkte. Die Gutachter/innen und Sichter der USK sind unabhängig und arbeiten ehrenamtlich. Sie dürfen nicht im Bereich der Hard- und Software­industrie tätig sein. Jeweils drei Gutachter treten zu einem Gremium zusammen, begutachten die vorgelegten Produkte im Blick auf gesetzlichen Jugendschutz und Strafrecht und ordnen die Titel einer Altersgruppe zu, in der eine Gefährdung durch die Nutzung nicht möglich erscheint. Der Antragsteller wird über das Ergebnis der Begutachtung informiert. Er hat die Möglichkeit des Einspruchs gegen die Gremienentscheidung und kann eine erneute Prüfung verlangen.

Verkaufscharts, Kriterien zur Alterseinstufung, Aktuelles zum Thema interaktive Medien und freiwillige Selbstkontrolle, (gewöhnungs­bedürftiges) Diskussionsforum


 

3. Hersteller von Filtersoftware


The Learning Company

e

Cambridge, MA (USA)

Www.learningco.com

The Learning Company entwickelt und vertreibt Lern- und Referenzsoftware für Konsumenten und Schulen. Sie stellen unter anderem die Filtersoftware Cyberpatrol her.




 

auf Netzwerken basierend

 

N2H2

e

Seattle, WA (USA)

Www.n2h2.com

N2H2 vertreibt den Interrnetfilter „Bess“, der als proxy server auf ein Netzwerk gesetzt wird und damit allen Internettraffic managet und die angefragten Seiten durch eine umfangreiche Datenbank gerateteter Seiten filtert.

http://Www.n2h2.com/products/bess/index.html

Die N2H2 Mitarbeiter bearbeiten laufend mit hilfe einer Kombination von technologischen und menschlichen Mitteln eine Datenbank der inakzeptablen Seiten. Sie wollen mit dieser Methode verhindern, daß Seiten nur aufgrund von Schlüsselwörtern geblockt werden, obwohl sie einen erzieherischen Wert haben.

N2H2 will mit seinen Internetfiltern nicht die Bürgerrechte beschränken oder Zensur einführen, sondern die Nutzer befähigen eigene Entscheidungen zu treffen über das was sie sehen wollen.

Das Censorware Project hat 1999 einen umfangreichen und kritischen Report über Bess geschrieben. http://censorware.org/reports/bess/


Neben dem Filter Bess hat N2H2 auch noch das erste Bildungsportal im Internet mit gefilterten Suchfunktionen entwickelt.

Searchopolis. www.searchopolis.com

SurfControl

e

Scotts Valley, California (USA)

http://www.surfcontrol.com/

SurfCONTROL analysiert und wertet den Netzwerk-Traffic in einer für heutige Bedürfnisse idealen Weise aus. So bietet es eine Reihe von standardisierten Auswertungen genauso wie vergleichende und äußerst detaillierte Reports zum Internet- und Intranet-Gebrauch.

Gemäß einer Studie des IDC (International Data Corporation) vom Juli 1999 hält surfCONTROL einen Marktanteil von 24% im Bereich der „Corporate Filtering“-Software.

Über 45 bereits vorprogrammierte Berichte erleichtern die Arbeit. Sie sind in die vier Kategorien „Quick, Summary, Comparative und Detailed“ aufgeteilt. Die meisten Berichte lassen sich graphisch für eine vereinfachte Beurteilung aufbereiten. Sie können auch je nach Bedarf ausgedruckt oder in HTML zur Veröffentlichung via Web-Server genutzt werden.


Websense

E, japanisch

San Diego, California (USA)

Www.websense.com

Websense ist ein System, das den Internetzugang innerhalb von Netzwerken in Unternehmen, Schulen und anderen Organisationen aufzeichnet, mitteilt und darüberhinaus auch den Traffic vom internen Netzwerk zum Internet managet.

Hier wird wohl auch wieder eine Liste der zu blockierenden Seiten erstellt. Nach best. Kategorien.



 

Heim-PC bezogen


Name

Sprache

Ort

Internet

Beschreibung

Ziel

Material

Solid Oak

E

Santa Barbara, CA (USA)

Www.solidoak.com

Solid Oak Inc. ist der Hersteller der Filtersoftware „Cybersitter“, mit deren Hilfe sowohl für Kinder ungeeignete Seiten gesperrt werden können, als auch Arbeitgeberinteressen vertreten werden, da Mitarbeiter nur bestimmt Seiten besuchen können. So können zB Gewaltdarstellungen oder Jobsuchseiten blockiert werden.

Sie bezeichnen sich selbst als eine der ersten Filtersoftwarehersteller. Es besteht die Möglichkeit „schlechte“ und „gute“ WWW-Seiten zu melden, die dann evaluiert und bewertet werden.

Eine Testversion kann heruntergeladen werden.

Cyberpatrol

e

Cambridge, MA (USA)

Www.cyberpatrol.com

Cyberpatrol ist eine Filtersoftware, die die drei Bereiche Home, Business und Education abdecken soll. Cyberpatrol kann den Internetzugang, die Online-Zeit und den Zugang zu bestimmten von Cyberpatrol empfohlenen oder abgelehnten Seiten beschränken.

Nach eigenen Angaben wird Cyberpatrol regelmäßig durch die Industrie und durch Magazine als bester Anbieter von Filtersoftware bewertet.

Die Grundlage sind CyberNOT™ und CyberYES™ Listen, die wöchentlich geupdated werden und via Cyberpatrol-Software runtergeladen werden können. So können die zu blockierenden Kategorien selektiert werden, aber es kann auch Zugang zu jeder Seite auf der CyberNot Liste gewährt werden. Außerdem können zusätzliche zu blockierende Seiten oder Zugänge zu on-line services definiert werden.

Free Trial Version steht zum Download bereit. Außerdem können Seiten für die CyberNOT™ und CyberYES™ Listen vorgeschlagen werden.Cyber Patrol On-Line Demonstration Tour (http://www.cyberpatrol.com/cp_demo/default.htm#HQDep )

Planetweb

e

Mountain View, CA (USA)

www.planetview.com

Planetweb's Parental Control ist ein verständliches und leicht anwendbares Webfilter-Instrument für Eltern, die den Internetzugang ihrer Kinder kontrollieren wollen. Im (kostenpflichtigen) „Planetweb Browser“ ist dieses Instrument integriert und es kann sowohl altersgerecht als auch gezielt gemäß 15 Kriterien gefiltert werden.

Um den Zugang kontrollieren zu können muß man sich für Planetweb's Parental Control registrieren lassen. Anschließend erhält man ein Standardprofil das den Filter, der für den Browser verwendet wird, genauer spezifiziert. Es können dann mit dem Browser keine Seiten mehr angeschaut werden, die entweder (noch) nicht oder negativ bewertet wurden.

Nähere Informationen http://www.planetweb.com/products/oem/prodsheets/pc1.html

Online kann auch geprüft werden, ob und wie Seiten bereits bewertet wurden.

Internetfilter IF

E

Vancouver, BC (Canada )

Www.turnercom.com

Die Firma Turner vertreibt den „Internetfilter“ in verschiedenen Versionen (Internet Filtering Access Control Products), die alle auf dem Prinzip „Blockierung indizierter Seiten“ basieren. Bei Kauf erhält man auch eine aktuelle Liste von mind. 54.000 „schlechten“ Seiten.

The Internet Filter unterstützt das VCR (Voluntary Content Rating)-System, das aus einer einzigen HTML-Codezeile besteht und darauf hinweist, daß der Inhalt der Seite nur für Erwachsene gedacht ist. Es wird dann bei eingeschaltetem Filtersoftware nur die Seiten angezeigt, die auch jugendfrei sind. Dieses Prinzip verfolgt neben dem Internetfilter IF (angeblich) auch Cybersitter http://www.cybersitter.com.

Insgesamt wirkt dieses Angebot eher unprofessionell und nicht sehr aktuell.


 

4. Nutzungsbeschränkung, die auf Überzeugung basiert:


Cyberslate

e

Kanada

Www.cyberslate.ca

Mithilfe eines speziellen Browsers Nesdanet können bei cyberslate die registrierten Mitglieder gemeinsam Seiten bewerten, um dann aufgrund des Medians zu einem gemeinsamen demokratischen Ergebnisses zur Bewertung zu kommen.

Der NesdaNet-Browser ermöglicht nur die Seiten anschauen zu können, die bereits bewertet wurden. Die Einteilung erfolgt in sechs Kategorien.

Insgesamt wirkt die Seite nicht besonders aktuell und professionell.

Nach Registrierung kann der Browser runtergeladen werden.

WE-Blocker

e


Www.we-blocker.com

Der kostenlose We-Blocker dient nicht bloß als Sperre für verbotene Seiten: Er legt zusätzlich ein Protokoll an, das es erlaubt, Surfsitzungen nachträglich zu überprüfen.

Der We-Blocker ermöglicht es Eltern die Internetaktivitäten ihrer Kinder zu überwachen und sie mit altersgerechtem Material zu versorgen und gleichzeitig „Adult-Material“ auszufiltern. Infos siehe auch http://www.heise.de/ct/99/19/086/default.shtml

Ziel ist, dass alle Nutzer von We-blocker zusammen eine große Datenbank der unguten Seiten erstellen, dazu kann man diese unter http://www.we-blocker.com/submit/index.shtml mitteilen.

WinWhatWhere

e

Kennewick WA (USA)

http://www.winwhatwhere.com/

Die Fachzeitschrift PC Magazine hat im November 1997 die Internet-Filter-Software WinWhatWhere mit ihrem Shareware-Award ausgezeichnet.

Das Programm verfolgt keinen Blockade-Ansatz, sondern gibt Kindern die Freiheit, jede Site zu besuchen, gleichzeitig können aber Eltern dank der Software detailliert die Internet-Nutzung ihrer Kinder verfolgen und so kontrollieren. WinWhatWhere geht sogar noch weiter und registriert nicht nur die besuchten Web-Sites, sondern auch die Nutzung aller auf einem Rechner installierten Anwendungen.

Allein die Tatsache, daß Kinder wissen, daß ihre Eltern sie beobachten, reicht nach Meinung der WinWhatWhere-Macher aus, damit sie sich „gut“ verhalten.



 

5. Suchmaschinen, die nur geprüfte Angebote aufnehmen:


Cyber Patrol's Cyberguide

e

Cambridge MA (USA)

http://www.route616.com

Durch Mitarbeiter von Cyberpatrol wurden Seiten indiziert, die für Kinder von 6-16+ geeignet sind. Sie können über eine Suchmaske durchsucht werden.


Suchmaschine, Formular für Link-Vorschläge

Blinde Kuh

De


www.blinde-kuh.de

Suchmaschine speziell für Kinder



Searchopolis

e


www.searchopolis.com

Serchopolis ist nach eigenen Angaben das erste Bildungsportal im Internet mit gefilterten Suchfunktionen. Man kann in verschiedenen Kategorien von Science & Maths bis Humanities suchen und stöbern.

Es gibt auch für jeden Tag eine Abstimmung zu den unterschiedlichsten (auch Internetfremden-) Themen. So zum Beispiel „How often do you volunteer during the year?“.


 


6. Deutschland-bezogene Informationen zum Thema Filtersoftware und Rating

Rede von Bundesinnenminister Otto Schily anlässlich der Konferenz der Bertelsmann-Stiftung
"International Internet Content Summit 1999" gehalten am 10. September 1999 in München:

...Technische Systeme, wie z. B. Filtersysteme, die den Eltern die Sperrung von bestimmten jugendgefährdenden Inhalten ermöglichen, sind grundsätzlich sinnvoll. Es muss aber darauf geachtet werden, dass diese technischen Sicherungen mehr sind als nur ein Alibi für die Diensteanbieter, ihre Verantwortung quasi auf die Eltern abzuschieben....

 

CyberPatrol gibt es nun auch auf deutsch:
Die Filtersoftware Cyber Patrol 4.0 gibt es jetzt (11/98) auch in einer deutschen Version. Der TLC Tewi Verlag ist der Vertreiber der übersetzten Kindersicherung fürs Netz. Mit Hilfe der Software können besorgte Eltern ihren Kindern den Zugriff auf bestimmte Inhalte im Internet sperren. Der Internet-Zugang kann auch auf bestimmte Uhrzeiten begrenzt, eine tägliche oder wöchentliche Nutzungsdauer kann vorgegeben werden.

Der berufsmäßige Software-Knacker Bennett Haselton hat einen Weg gefunden, das Filter-Tool Cyber Patrol 4.0 zu umgehen.(2/99)

Artikel bei Heise gegen CyberPatrol (12/97)

Gegen Filtersoftware sprechen sich die Macher der dt. Kinder-Suchmaschine www.blinde-kuh.de aus.

Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung: "Risikoeinschätzungen und Haltungen zur Mißbrauchskontrolle im Internet"
download unter: http://www.bertelsmann-stiftung.de/internetcontent/deutsch/download/Bertelsm.pdf

Artikel dazu bei Bergstraße (Infodienst der hessischen Bergstraße)

Artikel dazu in „Die Welt“
Mehrheit gegen Porno und Rassismus in Internet (30.7.99)

Allensbach-Institut legt internationale Vergleichsumfrage vor:
Hamburg - Eine große Mehrheit der Bevölkerung lehnt in Deutschland genauso wie in den USA und Australien Rassismus und Pornographie im Internet ab. Solche Inhalte sollten vor allem auch wegen der Kinder vom heimischen Computer ferngehalten werden, sofern dies technisch möglich ist. (...)Bei geeigneter Filtersoftware werde die Resonanz in Deutschland genauso positiv wie in den USA und Australien sein, glaubt die [Bertelsmann-] Stiftung.(...)
 
Kontakt:
Info@nethics.net
 
letzte Änderung am 24.01.2000