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NETHICS stellt es sich
zur Aufgabe, für Themen mit informationsethischer Relevanz eine
Öffentlichkeit herzustellen.
Die Inhalte der hier vorgestellten Themen sind neben der informationsethischen
Relevanz - aus unserer Sicht - auch von allgemeinen Interesse, so
daß ein hoher Bedarf an Information und Kommunikation unterstellt
werden kann.
| Links zu themenbezogenen Webseiten
werden in einer virtuellen
Bibliothek angeboten. |
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Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, längere
Texte und Statements als Standpunkte auf den NETHICS-Webseiten
zu veröffentlichen.
(Bitte senden Sie diese an Info@nethics.net).
NETHICS hält sich dabei vor, diese zu kommentieren, Zusammenfassungen
von Diskussionen zu erstellen und eigene Standpunkte zu beziehen.
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Der Versuch die Kriminalität im Internet zu bekämpfen bedeutet
zugleich eine verstärkte staatliche Kontrolle der Informationzugangsmöglichkeiten
der Bürger. Insofern können "Hackeraktivitäten"
Rechtfertigungsgründe für staatliche Zensur liefern. Im
Kontrast dazu existieren, vor allem privat initiierte, Aktivitäten
für ein Netz ohne Zensur und mit garantierter Anonymität. Damit
werden aber zugleich optimale Bedingungen für kriminelle Handlungen
im Netz geschaffen.
Es hat den Anschein, als hätte das Web nur die Wahl zwischen restriktiver
staatlicher Kontrolle und Anarchie. NETHICS versucht mit folgendem
Artikel eine Diskussionsgrundlage
für das Thema "Zensur im Internet" zu liefern.
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Bei der Frage des Urheberrrechts unter den Bedingungen des globalen
Austausch in den Netzen des Internet konfligieren mehrere Interessen:
die der Autoren (vor allem bei zunehmender Direktpublikation), die
der Verlage im Text- und Sound-Bereich (deren wirtschaftliche Grundlage
durch freizügige Verbreitung ohne Gebühren - andere nennen
das Raubkopien - gefährdet ist), der Bibliotheken und Archive,
die auch elektronische "Texte" ihren Nutzern zu fairen Bedingungen
bereitstellen wollen, und natürlich der Nutzer von "Texten"
jeder Art, die an einem möglichst freien Zugriff, aber auch
an qualitativer Absicherung der Angebote interessiert sind.
Es ist offensichtlich, daß ein neuer Interessenausgleich
durch die Entwicklungen in den elektronischen Informationsräumen
nötig ist. NETHICS stellt einige
Informationen zusammen. Ein Diskussionsforum zum Thema finden
Sie hier.
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Wie Staat und Gesellschaft mit Fachinformation umgehen, ist sicherlich
auch ein informationsethisches Thema. Der Zugriff auf das erarbeitete
Wissen ist für Wissenschaft, aber auch für alle anderen
Bereiche der Gesellschaft unabdingbar.
Nachdem über lange Jahre eine neoliberale Fachinformationspolitik
vorherrschte (und sich dies auch nach der letzten Bundestagswahl
nicht zu ändern schien), kommt jetzt, nicht zuletzt durch eine
Initiative des Bundestagsabgeordneten
Jörg Tauss, Bewegung in das Thema.
Der Staat ist dabei, seine Rolle zur Fachinformationspolitik, wie
auch zur Informationspolitik insgesamt und zur Internetentwicklung,
neu zu bestimmen und seine öffentliche Verantwortung für
eine leistungsstarke und gerechte Bereitstellung und Verteilung
von Wissen entschlossen wahrzunehmen. Das will NETHICS aufmerksam
verfolgen. NETHICS stellt im folgenden einige Dokumente
zusammen. Ein Forum wird dazu demächst eingerichtet.
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Die Rolle von Privatsphäre im Informations- und Kommunikationszeitalter
gewinnt immer mehr an Bedeutung.
Der Abbau des Fernmeldegeheimnisses und die Ausweitung staatlicher
Kommunikationskontrolle, der nachlässige Umgang mit persönlichen
Daten und das vorsätzliche und zumeist verdeckte Sammeln von
detaillierten individuellen Informationen in den virtuellen Informationsräumen
des Internet verdeutlicht die Dringlichkeit und die Sprengkraft
dieses Spannungsfeldes. Die Veränderung in Konsum-, Produktion
und Kommunikation in der Informationsgesellschaft machen eine (Neu-)bestimmung
von informationeller Privatsphäre und Privatheit erforderlich.
Mit den folgenden Dokumenten
soll ein Bewußtsein für die Problematik geschaffen, Gefährdungspotentiale
aufgezeigt, Ideen und Konzepte dargelegt ebenso wie verschiedene
Lösungsstrategien besprochen werden. Anregungen zu diesem Thema
bitte an nethics@nethics.net.
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Für die einen geht ein Gespenst um im Internet, für die
anderen sind es die Schutzengel im elektronischen Zeitalter.
Wir sprechen von Filter-, Abblock- und Rating-Verfahren, die zunehmend
auf kommerzieller Basis eingesetzt werden, um auf der Grundlage
der Bewertung von Webinhalten Informationen auszufiltern oder abzublocken.
Die emphatisch Zustimmenden sehen in diesen Verfahren die Chance,
die Kontrolle über Internetinformationen zu behalten. Die kategorisch
Ablehnenden sehen die Einschränkung des freien Zugriffs auf
Information, wittern sogar die Gefahr des Einstiegs in eine umfassende
Internet-Zensur und sei es nur eine Selbstzensur [ACLU 1997]. NETHICS
stellt im folgenden einige Informationen
zusammen. Anregungen zu diesem Thema bitte an nethics@nethics.net.
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NETHICS stellt im folgenden einige Aspekte zu einem in Deutschland
noch nicht gesetzmäßig verankertes Freedom of Information
zusammen. Ein entsprechender Forumsteil zur Diskussion wird demnächst
eingerichtet. R.K. 13.12.99
Freedom of Information ist ein in vielen Staaten der Welt
(z.B. in den USA schon 1966) verankertes Prinzip, nach dem Verwaltung
und Politik auf spezifische, aber nicht weiter zu begründende
Anfrage der Bürger Informationen offenlegen müssen.
Freedom of Information ist mit den Zielen von Transparenz,
informationeller Symmetrie und Anrechenbarkeit grundlegend für
offene demokratische Gesellschaften.
Leider hat die deutsche Verwaltungstradition bislang die Realisierung
eines Freedom of Information in Deutschland verhindert. Es
scheint allerdings Bewegung in dieses Thema zu kommen. Die EU hat
Anfang 1999 ein Grünbuch vorgelegt (http://www2.echo.lu/info2000/de/publicsector/gp-pressrelease.html)
und darin auch die europäischen Staaten, soweit sie das noch
nicht haben, aufgefordert, sich um entsprechende rechtliche Regelungen
zu kümmern. Entsprechende Entwürfe sind offenbar in den
zuständigen Gremien der deutschen Politik "in der Mache".
Brisant/NETHICS legt hiermit erste Materialien
zum Freedom of Information vor, die dann laufend erweitert
werden (und dann auch im Forum diskutiert werden sollen). Anregungen
zu diesem Thema bitte an nethics@nethics.net.
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Das Thema „Kinderpornographie im Internet“
hat ständige Brisanz. Dies wird und soll es solange haben, bis
eine –allen förderungswürdigen Interessen- gerecht werdende
Lösung gefunden ist.
Wir versuchen hier eine Sammlung von Informationen
aufzubauen, die möglichst viele Aspekte zum Tragen kommen läßt.
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