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Wem gehören Wissen und Information?

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  1. Einleitung
  2. Informationsethischer Kontext
  3. Kernfragen
  4. Derzeitige Entwicklungen
  5. Experten des Themengebietes
  6. Spezifische Quellen 


1. Einleitung

Gesellschaften, die mehr Energie darauf verwenden, sich um die Verwertung von bestehendem Wissen und Information zu kümmern bzw. um die Sicherung von Verwertungsansprüchen, als auf die Rahmenbedingungen, die die Produktion von neuem Wissen begünstigen, sind in einer ökonomischen, wissenschaftlichen, politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Abwärtsentwicklung.
In theoretischer Sicht beruht die Vorstellung, Wissen müsse, um es verwerten zu können, künstlich verknappt werden, darauf, dass Wissen, wie andere natürliche Ressourcen, nicht beliebig zu Verfügung gestellt werden. Knappheit mit der Folge der "decreasing returns by increasing marginal costs" - ist jedoch nur eine Eigenschaft physischer Güter, nicht von Wissen.
Wissen ist anders als physische Güter "a nonrival, non-excludable good". Daraus folgt, dass die Verknappung von Wissen im Grunde gegen die Interessen der (zukünftigen) Wirtschaft ist.
Rigide Urheberrechtsgesetze verfestigen nur die Interessen der bestehenden, momentan dominierenden Wirtschaft/Firmen (also z.B. die Disneys, Bertelsmanns und Microsofts) und graben die Wurzeln für (individuelle und ökonomische) Entwicklung ab.

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2. Informationsethischer Kontext

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3. Kernfragen

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4. Derzeitige Entwicklungen

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5. Experten des Themengebietes

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6. Spezifische Quellen

  1. Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen
  2. Open Archive Initiative (OAI)
  3. Public Library of Science (PLOS)
  4. SPARC
  5. Rainer Kuhlen, Informationsethik, Kapitel 9


Déclaration de Berlin (frz) 
Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen

In Übereinstimmung mit der Budapester Initiative (Budapest Open Access Initiative), der ECHO-Charta und der Bethesda-Erklärung (Bethesda Statement on Open Access Publishing) haben wir diese Berliner Erklärung entworfen, um das Internet als Instrument für eine globale Basis wissenschaftlicher Kenntnisse und geistiger Reflexion zu fördern und um die Maßnahmen zu benennen, die von Politikern, Forschungsorganisationen, Förderinstitutionen, Bibliotheken, Archiven und Museen bedacht werden sollten.

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Open Archive Initiative (OAI)

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Public Library of Science (PLOS)

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SPARC

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Rainer Kuhlen: Informationsethik - Umgang mit Wissen und Information in elektronischen Räumen. Reihe UTB. Universitätsverlag Konstanz (UVK): Konstanz 2004, Kap. Wem gehört Wissen? Wer kontolliert Wissen? Wie kann Wissen organisiert werden? Zusammenfassung als [ .pdf ]

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Last Update: April 2004