Vertrauen
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- Einleitung
- Informationsethischer Kontext
- Kernfragen
- Derzeitige Entwicklungen
- Experten des Themengebietes
- Spezifische Quellen
1. Einleitung
Alle Studien zum elektronischen Handel stellen heraus, dass mangelndes Vertrauen in Aktionen und Transaktionen auf elektronischen Märkten als wichtigster Grund dafür eingeschätzt wird, die Dienste der Informationswirtschaft bzw. aller Anbieter
nicht oder nur eingeschränkt zu nutzen. Vertrauen bzw. vertrauensbildende Maßnahmen werden zu einem Wettbewerbsfaktor in der Wirtschaft und sind Voraussetzung zur Akzeptanz jeden Dienstes in elektronischen Informationsräumen. Vertrauen ist auch eine Funktion von Privacy-Sicherung!
Vertrauen ist in Situationen der Unsicherheit vonnöten, wenn wir uns also auf Personen oder Systeme einlassen wollen oder müssen, über deren Verläßlichkeit wir uns keine Gewissheit verschaffen können. Vertrauen kompensiert fehlende Gewißheit
Wird eine Situation sicher beherrscht, ist kein Vertrauen erforderlich.
Faktoren der Vertrauensbildung:
- ontologische Sicherheit durch Primärerfahrung
- bislang gemachte persönliche Erfahrungen
- öffentlich dominante Wertesysteme
- implementierte und durchgesetzte Rechtssysteme
- Grundvertrauen in Technik
- Verfügung über institutionelle Sicherungsinstanzen, wie TÜV
- Medienöffentlichkeit
- Öffentlichkeitsarbeit der Anbieter
- Bedeutung von access points
- Vertrauen in Experten als Ersatz für fehlendes Wissen
- Image von Repräsentationsfiguren
- geglückte Ersatzhandlungen über (selber gar nicht kompetente) Vertrauensmittler
- Institutionelle Vertrauensmittler (trust center)
- Sicherung über (transparente) Software
- individuelle oder soziale Vertrauensnetze (web of trust)
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2. Informationsethischer Kontext
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3. Kernfragen
Vertrauenssicherung für Privacy eine Funktion von Zeit?
Hypothese Cheskin-Study:
Vertrauenswürdigkeit wächst mit der Zeit
Ecommerce Trust Study Cheskin Research 11/99
Gegenhypothese/ Jarvenpaa et al:
Skepsis bis Mißtrauen wächst mit größerer Erfahrung mit elektronischen Diensten (und ist kulturabhängig)
Jarvenpaa, Tractinsky, Saarinen et Vitale, Consumer Trust in an Internet Store : A Cross-Cultural Validation, 2 mai 2001, p. 2
Grenzen der Vertrauenssicherung - Fragen
- Entlastet Vertrauen von unvermeidbaren Situationen informationeller Unsicherheit mit Blick auf Privacy?
- schafft Vertrauen Unmündigkeit, indem es aus dem Interesse
Dritter, vor allem der Anbieter der Informationswirtschaft, auch
dort reklamiert wird, wo eigentlich höchstes Mißtrauen
angebracht wäre (Verwendung Interaktionsdaten)?
- Wie können wir sicher sein, daß Vertrauensmanagement nicht
eine raffiniertere Form von Manipulation ist?
- Wie kann man den Vertrauen Zusichernden vertrauen: how to
trust trust?
- Welche institutionellen Formen sind für Vertrauenssicherung und
Regulierung von Privacy geeignet?
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4. Derzeitige Entwicklungen
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5. Experten des Themengebietes
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6. Spezifische Quellen
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